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Widerstand und Aktionen

Beiträge zu konkreten Aktionen und zur Frage, wie Widerstand geleistet werden könnte

Erfurter Initiative: Gute Soziale Arbeit

Am 21.05.2014 wurde im Rahmen einer Fachtagung an der Fachhochschule Erfurt
eine Erklärung zu guter Arbeit in der Sozialen Arbeit und der
Kindheitspädagogik verabschiedet. Die Erklärung kann als Openpetition
unterzeichnet werden. Vielleicht möchte die eine oder der andere
das Anliegen Thüringer Sozialarbeiter_innen und Kindheitspädagog_innen
unterstützen.

Dann mehr dazu unter www.gute-soziale-arbeit.de

Soziale Arbeit im Deutschlandfunk

Am letzten Freitag wurde in "Campus und Karriere" eine Reportage zur Lage der Sozialen Arbeit gesendet. Hierzu hatte auf der Tagung der DGSA in Köln Katrin Sanders Interviews u.a. mit Mechthild Seithe und Beate Köhn vom UFo durchgeführt. 

hier der Link: http://www.deutschlandfunk.de/whistleblowing-gegen-die-oekonomisierung-der-sozialen-arbeit.680.de.html?dram:article_id=284244

oder: 

http://www.deutschlandfunk.de/campus-karriere.679.de.html?drbm:date=2014-05-02

dann runterskrollen

Zweite Arbeitstagung UFo: ! Einmischen. Strategien der Gegenwehr

Das war die erste Tagung vom UFo..... 

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Nun ist es wieder soweit:

Die Planungen sind abgeschlossen und ab sofort besteht die Möglichkeit, sich für die Tagung am 10. und 11. Oktober anzumelden. Einen herzlichen Dank an alle HelferInnen und an alle, die sich bereit erklärt haben, mitzuwirken!

Alle Informationen zur Tagung (Ablauf, Workshops) und das Anmeldeformular erreicht Ihr über den Button links (wir werden ihn noch verschönern!). 

Wir freuen uns auf Eure Anmeldungen und hoffen, dass auch diese Tagung wieder dazu beitragen wird, unsere Kräfte zu stärken und zu bündeln.

Bis zum 30.6. gibt es den Frühbuchertarif von 55,00 Euro für zwei Tage inklusive Mahlzeiten. Also nicht lange zögern!

In wenigen Tagen starten wir auch die Online-Einladung. Bitte schickt diese Einladung mit den Anhängen an Leute, die sich auch interessieren könnten und verbreitet sie über eure Netze!

Ein gedruckter Flyer wird demnächst zur Verfügung stehen.

Mit solidarischen Grüßen!

Unabhängiges Forum kritische Soziale Arbeit
UFo

wer sich über unsere erste Tagung informieren möchte: hier klicken

Personalmangel, hohe Belastung, wenig Geld

http://www.tagesspiegel.de/berlin/personalmangel-hohe-belastung-wenig-geld-ich-fordere-eine-hoechstgrenze-von-28-familien-pro-mitarbeiter/9823562-3.html


"Die Jugendämter müssen neu aufgestellt werden"

"Ich fordere eine Höchstgrenze von 28 Familien pro Mitarbeiter" - Monika Birth, 55

„Ich arbeite seit Jahren über dem Limit. Ich mache meine Arbeit eigentlich gern. Unter den gegenwärtigen Bedingungen weiß ich jedoch nicht, ob ich noch zehn Jahre durchhalte. Ich arbeite nicht mit Fällen oder Akten, sondern mit Menschen. Zu einem Fall gehören neben den Kindern auch die Eltern, Verwandte, Freunde, Lehrer und Erzieher. Daher sind 80 oder 90 Fälle nicht einfach 80 oder 90 Kinder, um die es geht, es sind ganze Familiensysteme. Deshalb fordere ich eine Höchstgrenze von 28 Familiensystemen pro Mitarbeiter.

Mir gefällt nicht, dass die technische Ausstattung der Jugendämter zum Teil sehr veraltet ist. Es fehlen Computerprogramme, um das Ausfüllen von Formularen zu erleichtern. Viele dieser Formulare ändern sich zudem mehrmals im Jahr. Immer müssen wir uns neu orientieren. Es fehlen außerdem Datenbanken, die Wohneinrichtungen für Kinder anzeigen. All das muss ich manuell im Internet recherchieren. Dadurch geht mir wertvolle Zeit für die Familien verloren.“

Protokolle: Katharina Fiedler


Protest der Jugendämter am 30.4. in Berlin

GEW-Bericht zur Demonstration: http://www.gew-berlin.de/10702.php    

Kinderschutz braucht KinderschützerInnen!

Unter diesem Motto gingen am 30. April 2014 200 Kolleginnen und Kollegen der Regionalen Sozialpädagogischen Dienste (RSD) erneut auf die Straße. Mit ihrer zweiten Demonstration vor der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft machen sie auf ihre schwierige Arbeitssituation aufmerksam.

 
Kundgebung für eine bessere Ausstattung der Regionalen sozialen Dienste am 30.04.2014
 
Kundgebung für eine bessere Ausstattung der Regionalen sozialen Dienste am 30.04.2014
 
Kundgebung für eine bessere Ausstattung der Regionalen sozialen Dienste am 30.04.2014
 
Kundgebung für eine bessere Ausstattung der Regionalen sozialen Dienste am 30.04.2014
 
Kundgebung für eine bessere Ausstattung der Regionalen sozialen Dienste am 30.04.2014
 
Kundgebung für eine bessere Ausstattung der Regionalen sozialen Dienste am 30.04.2014
 
Kundgebung für eine bessere Ausstattung der Regionalen sozialen Dienste am 30.04.2014
 
Kundgebung für eine bessere Ausstattung der Regionalen sozialen Dienste am 30.04.2014
Kundgebung für eine bessere Ausstattung der Regionalen sozialen Dienste am 30.04.2014

Seit der letzten Demonstration im Dezember hat sich nichts verändert: Die Arbeitsanforderungen und die Arbeitsbelastungen sind weiter gestiegen – die Anzahl der Kolleginnen und Kollegen aber nicht! Das macht krank und führt zu einer hohen Fluktuation in den Jugendämtern. Junge Kolleginnen und Kollegen verlassen nach relativ kurzer Zeit wieder das Arbeitsgebiet und berufserfahrene Kolleginnen und Kollegen werden zunehmend krank. Die Verbleibenden können die Arbeit nicht mehr leisten – ein Teufelskreis.

Deshalb fordern die Kolleginnen und Kollegen der RSD:

• Fallzahlbegrenzung: 28 Familien auf eine Vollzeitstelle
• Stellenplanung mit Vertretungsreserve
• RSD-Stellen mit E 10 / A 11 eingruppieren

Andreas Kraft, Leiter Vorstandsbereich Kinder-, Jugendhilfe und Sozialarbeit der GEW BERLIN:
„Die Arbeitsanforderungen und die Zahl der betreuten Familien haben sich für die Kolleginnen und Kollegen in den letzten Jahren verdoppelt – die Anzahl der Stellen für die Sozialarbeit im RSD blieb gleich! Unter diesen schlechten Arbeitsbedingungen und der hohe Arbeitsbelastung leiden die Kolleginnen und Kollegen der Jugendämter und die ihnen anvertrauten Menschen. Eine verlässliche und verantwortungsvolle Arbeit ist vielfach nicht möglich. Die GEW BERLIN fordert den Senat auf mehr Mittel für den Kinderschutz bereit zu stellen, damit mehr Personal eingestellt wird. Der Senat darf sich der Fürsorgepflicht nicht entziehen und die Verantwortung allein auf die Bezirke abwälzen. Die Familien, Kinder und Jugendlichen dürfen nicht die Leidtragenden der Berliner Haushaltspolitik sein.“

Widerstand am Arbeitsplatz - warum - wie - mit wem

hier geht es zum Blog "Zukunftswerkstatt Soziale Arbeit",

wo der Vortrag

"Im Zwiespalt zwischen neoliberalen Zumutungen und sozialarbeiterischer Fachlichkeit" (Prof. Dr. Mechthild Seithe, gehalten auf der DGSA Tagung in Köln 25.4.2014)

gepostet ist. 

King Kong - und wie man vor einem Problem die Augen zumachen kann

Ähnlichkeiten mit heutigen Phänomenen sind nicht zu übersehen...

King Kong und die Bewohner des Dorfes

Jeder kennt die Geschichte von dem großen Befreiungsschlag eines Dorfes in der Südsee, dass sich eines Tages gegen den Riesengorilla King Kong zur Wehr setzte, der den größten Teil der Insel besetzt hielt und als Dank dafür, dass er das Dorf in Frieden leben ließ, alljährlich eine Jungfrau als Opfergabe für sich verlangt….

So war es Jahrzehnte, nein schon immer gegangen. Die Ältesten im Dorf erinnerten sich, dass es auch schon in ihrer Kindheit alljährlich das Opfer gab, mit dem sich die Dorfbewohner die Gnade von King Kong zu erkaufen versuchten…

Die Mädchen im Dorf wuchsen, sobald sie keine kleinen Kinder mehr waren und wussten, was um sie herum vor sich ging, in der Angst auf, es könne eines Tages sie treffen. An diese Möglichkeit dachte jede mit lähmender Angst aber gleichzeitig auch mit Ehrfurcht, denn es war ja eigentlich eine große Ehre, dazu auserwählt zu sein, sich für das ganze Dorf zu opfern. Wenn wie jedes Jahr der Tag herankam, an dem die Ältesten bekannt gaben, welches Mädchen sie dieses Mal ausgesucht hatten, lagen die Nerven aller jungen Frauen und älteren Mädchen blank und die ihrer Mütter dazu.

Wenn aber dann die Entscheidung gefallen war, blieb der betroffenen Mutter und ihrer Tochter nichts anderes mehr übrig, als sich geehrt zu fühlen und in aller Demut stolz zu sein auf diese Auszeichnung.

Alle Jahre wieder entstand aber auch Unruhe wegen dieser Opfersitte und es gab immer wieder Leute im Dorf, die diese Sitte verabscheuten und die versuchten, Auswege zu finden.

Weiterlesen: King Kong - und wie man vor einem Problem die Augen zumachen kann

INTERNATIONALER TAG DER SOZIALEN ARBEIT 18.03.2014

Das Unabhängige Forum kritische Soziale Arbeit (UFo) möchte auch dieses Jahr dazu aufrufen, den Internationalen Tag der Sozialen Arbeit (WSWD) am 18. März 2014 zum Anlass zu nehmen, um auf die desolate Situation der Sozialen Arbeit und ihrer Klient/inn/en hinzuweisen.

Konkret wird am Brunnen der Völkerfreundschaft (Alex vor Kaufhof) um 16.55 Uhr ein Flashmob stattfinden. Alle Teilnehmer_innen werden gebeten, ein Plakat/Pappschild o.ä. mit einer klaren Forderung mitzubringen, damit wir in der Öffentlichkeit Präsenz zeigen gegen die unzumutbaren Zustände in unserem Arbeitsfeld.

Der Flashmob schliesst sich an die bundesweite Initiative zum 18.03. an (https://www.facebook.com/events/443819989055066/?fref=ts) und findet um 16.55 Uhr am Alex statt (Brunnen der Völkerfreundschaft / Kaufhof).
Link zur Berliner Mobilisierungsseite auf Facebook: https://www.facebook.com/events/441502349313664/

Verteilt die Info bitte auch in Euren Netzwerken.

Bis zum 18.3. und viele Grüße