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Widerstand und Aktionen

Beiträge zu konkreten Aktionen und zur Frage, wie Widerstand geleistet werden könnte

Nein, wir werden das nicht länger hinnehmen!

Land unter - S O S  Jugendhilfe  - Fahnen und Transparente gegen Absaufen!

Am Dienstag, den 17.12. um 10.00 werden weiße Fahnen und Transparente aus den Fenstern der Berliner Jugendämter gehängt! So wurde es heute am 13.12. auf der Demo angekündigt.

Die Situation sowohl für die Mitarbeiter_innen, als auch für die betroffenen Kinder, Jugendlichen und Eltern ist zuweilen dramatisch. Zu den Öffnungszeiten im RSD findet man verschlossene Türen, dringende Gespräche und Entscheidungen müssen vertagt werden, von präventiver Arbeit kann schon lange keine Rede sein! Es fehlt hinten und vorne die Zeit um die wichtigsten Aufgaben erledigen zu können. Der Mangel an Personal und Zeit macht sich unmittelbar bemerkbar: Kinder und Jugendliche, die sowieso schon schwierigen Situationen/ Krisen/ Gewalt/ oder Missachtung erlebt haben, finden nicht die Beachtung, die Aufmerksamkeit und Hilfe, die sie so dringend brauchen! Gute Entscheidungen können nur gemeinsam - mit den Familien - besprochen und umgesetzt werden. Hauruck-Aktionen gehen zwar schnell (und müssen unter bestimmten Umständen z.B. bei Gefahr auch mal sein) aber sind nicht nachhaltig, wenn sie nicht erklärt, besprochen und abgestimmt werden können. Ein Vertrauensaufbau braucht Zeit für Gespräche, Klärung und einen ermutigenden Blick in die Zukunft. Diese Zeit fehlt - und so gibt es meist nur schnelle+"einfache", "preiswerte" Entscheidungen, die den Familien nicht weiter helfen - oder im nachhinein betrachtet sogar schaden. Die Berliner Jugendhilfe insgesamt befindet sich in einer Krise!

Weiterlesen: Nein, wir werden das nicht länger hinnehmen!

und die KollegInnen vom Jugendamt sind nicht allein..

eben erreichte einmischen.com (UFo) die Solidaritätsadresse der "Pusteblume" (AWO)

schade, zu spät gesehen. ansonsten hätte wir uns gerne solidarisiert.

Mit freundlichen Grüßen
 
AWO Schulstation "Pusteblume"

Notstand im Jugendamt: SOS RSD

Nach der symbolischen Kapitulation des Jugendamtes Wedding gingen heute viele VertreterInnen der Jugendämter von Berlin auf die Straße. Zu Recht!!!

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Pressebericht Tagesspiegel

Auf der Kundgebung waren MitarbeiterInnen aus mehreren Berliner Jugenämtern vertreten, mehrere Stadträte, eine Bezirksbürgermeisterin, Vertreterinnen der Gewerkschaften ver.di und GEW und das UFo (Unabhängiges Forum für kritische Soziale Arbeit ; www.einmischen.com).

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Sie machten ihrem berechtigten Ärger über die unhaltbaren Zustände in den Jugendämtern Berlins Luft und forderten die notwendigen Veränderungen. Andernfalls könne man in Berlin nicht mehr von einer funktionierenden Jugendhilfe sprechen. Ein Skandal für die Landeshauptstadt!

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Stadtrat U. Davids, BA Mitte

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Und das war erst der Anfang.

Aufruf zur Kundgebung

Aufruf von GEW und ver.di anlässlich der Aktion im Jugendamt Wedding (Bericht hier im Blog)

KINDERSCHUTZ BRAUCHT KINDERSCHÜTZER!

Die RSDs hissen die weiße Fahne!
Die Arbeitsanforderungen und die Zahl der betreuten Familien sind gestiegen – die Anzahl der Sozialarbeiter/-innen im RSD nicht! Schlechte Arbeitsbedingungen und hohe Arbeitsbelastung machen krank und führen zu hoher Fluktuation – die verbleibenden Sozialarbeiter/-innen können die Arbeit nicht mehr schaffen!

UNSERE FORDERUNGEN:
1. Fallzahlbegrenzung im RSD: 40 Familien auf eine Vollzeitstelle
2. Stellenplanung mit Vertretungsreserve
3. RSD-Stellen mit E 10 / A 11 eingruppieren

WIR GEHEN IN DIE ÖFFENTLICHKEIT!
WIR GEHEN ZUR SITZUNG DER JUGENDSTADTRÄTE DER BEZIRKE!
AM FREITAG, DEM 13. DEZEMBER 2013 UM 8:30 UHR
VOR DER SENATSVERWALTUNG
FÜR BILDUNG, JUGEND UND WISSENSCHAFT
(BERNHARD-WEI ß-STRASSE 6, 10178 BERLIN-MITTE)


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Liebe Kolleginnen und Kollegen, kommt zu dieser Kundgebung und bringt Transparente mit unseren Forderungen mit!
V.i.S.d.P.: GEW BERLIN, Ahornstr. 5, 10787 Berlin

Hannemann-Petition

BETREFF: Petition von Kollegin Hannemann betreffend die Abschaffung der Sanktionen im HartzIV/ALGII
Petition Nr. 46483
 
Sehr geehrte Dame(n), sehr geehrte(r) Herr(en),
liebe sozial engagierte / interessierte Mitmenschen,
 
darf ich Ihnen gegenüber einmal auf eine wirklich wichtige und aktuell "laufende" Bundestags - Petition von Inge Hannemann hinweisen? (Nr. 46483) 
Es geht um eine offizielle Petition zur Abschaffung der Sanktionen im Hartz IV / ALG II. Ab 50 000 Unterschriften MUSS sich öffentlich damit beschäftigt werden - die Sanktionen sind wahrhaft der "Giftzahn" des SGB II - und ich sage als ehemaliger, langjähriger, qualifizierter (nun Ex-) Fallmananager im jobcenter: sie sind sinnlos, sie sind unlogisch, sie sind inhuman, sie sind unwirtschaftlich und die Verfassungsmäßigkeit ist höchst fragwürdig! 
Wie kann man ein ExistenzMINIMUM kürzen? Um 10%, um 30%, um 60%, um 100%?
Es ist wichtig, dass wir die 50 000 schaffen - ich bitte Sie freundlich um Hilfe. Um Unterzeichnung.
Und im besten Falle: natürlich um ein wenig "publizistische Hilfe", sei es auf facebook, Google plus, twitter, oder Ihrem Blog.
Viel Zeit läßt der Gesetzgeber für derlei leider nicht. 
Dank für die Aufmerksamkeit und
mit freundlichen Grüßen 
Burkhard Tomm-Bub, M.A.
67063 Ludwigshafen 
Ex - Fallmanager
 
 
P.S.: Bitte nicht von der "Cookie - Meldung" irritieren lassen - der Link müsste dennoch absolut funktionieren!
Hinter Frau Hannemann steht keinerlei Partei, Sekte, oder ähnliches, dies möchte ich noch versichern. 
Die Teilnahme ist auch über ausgedruckte Unterschriftenlisten möglich, die dann aber bis zum 11. Dezember bei der Hauptpetentin, Frau Inge Hannemann eintreffen müßten.

Jugendamt Berlin Mitte hängt die weiße Fahne raus

Heute war es soweit:

20131202 093902

 

GEW Presseerklärung

Berliner Abendschau:

http://www.rbb-online.de/abendschau/index.html

 20131202 094024

 

Es reicht! ASD - MitarbeiterInnen melden Kapitulation an

Eine Sozialarbeiterin berichtet aus Berlin Mitte:

Hallo ihr,
 
ich wollte euch nur informieren, was im Jugendamt bei uns los ist:

Wir werden diese Woche noch anfangen, unsere Überlastungsanzeigen abzugeben und weiße Stoffe -als Zeichen der Kapitulation- aus den Fenstern zu hängen. Die GEW wird eine Presseerklärung für uns herausgeben.

Hartz IV - so siehts aus! (2) Widerstand gegen Demütigung

Schreiben eines Betroffenen an Menschen, für die auch Hartz IV Bezieher Menschen mit Würde und Rechten sind ....

Kundgebung Zeitarbeitsfirma, Mo 15:00 Uhr

Kundgebung gegen Zeitarbeit, Jobcenter, Sanktionen und für Datenschutz -   vor der Regio-Personalagentur

Zeit / Ort
Montag, 28.10.2013
Vor dem Haus Friedrichstr. 191 / fast Ecke Kronenstr.
Nähe U6 Stadtmitte

ACHTUNG:
Daß die Regio-Personalagentur dort ihr Büro hat, ist von außen nicht ersichtlich. Es ist aber trotzdem da drin. Ich werde ja dort sein, wir finden uns.

Bitte mitbringen: Laut (Trillerpfeifen, sonstige Lärminstrumente, gute Parolen gegen Zeitarbeit, Ausbeutung etc.)

Hintergrund:

Ich sollte mich bei dieser Firma bewerben, 40 Std. als Küchenhilfe, im Schichtdienst, in Zeitarbeit, Gehalt: keine Angabe.
Ich habe dem Jobcenter gegenüber die Aussage verweigert, ob ich mich dort beworben habe oder nicht.
Mein Sanktionär hat daraufhin bei der Zeitarbeitsfirma nachgefragt, ob ich mich dort beworben habe oder nicht, und hat mir dies schriftlich gegeben.
Die Zeitarbeitsfirma hätte ihm geantwortet, daß ich mich weder schriftlich noch online beworben hätte, schreibt mein Sanktionär im Anhörungsschreiben.

Ich habe die Faxen jetzt dick.

Diese Zeitarbeitsfirmen verschleißen ihre Leute in einem Affentempo. Das wäre nicht möglich, wenn die Jobcenter nicht mit der Sanktionskeule stets den Nachschub zu ihnen hinprügeln würden.
Die Sanktionen liegen voll auf der Linie der Zeitarbeitsfirmen, und auf den Datenschutz ist geschissen.

Gerade habe ich den Sanktionsbescheid (30% für drei Monate) aus dem Briefkasten gezogen, und daraufhin die Kundgebung angemeldet.

WICHTIGE HINWEISE:
Die Firma wird, wenn sie schlau ist, so tun, als würde ihr der Protest auch nicht das Geringste ausmachen. DAS IST EINE LÜGE.
Bitte laßt Euch von sowas nicht entmutigen.
Auch wenn wir nur sehr Wenige sein sollten: Das macht gar nix. Im Gegenteil: Wenn wir uns trauen, uns mit ganz Wenigen bei denen direkt vor die Tür zu stellen, das kommt solchen Leuten, die es gewöhnt sind, uns vom Jobcenter sanktionieren zu lassen, und die erwarten, daß wir uns bei ihnen anbiedern, sogar besonders "dreist" vor ;-D

Trotzdem: Kommt bitte alle. Und wenn es nur ist, um mich ein bißchen aufzubauen, denn das Kack-Jobcenter dreht mal wieder ganz schön auf gegen mich.

Wir sehen uns!
Chris