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Widerstand und Aktionen

Beiträge zu konkreten Aktionen und zur Frage, wie Widerstand geleistet werden könnte

gewerkschaftliche Aktion vor dem Rathaus Mitte

Liebe Mechthild,

anbei Infos zu unserer gewerkschaftlichen Aktion vor dem Rathaus Mitte. Vor
allem auf die wunderbare Rede von Koll. Glawe möchte ich Dich aufmerksam
machen. Sie war Balsam für mein Gewerkschaftsherz.   

Berlin Mitte DGB Aktion

Liebe Grüße

Siggi

Info  

Redebeitrag 


Erinnerungsprojekt: "Widerstand in der Sozialen Arbeit"

Ralph Amthor schrieb uns zum Erinnerungsprojekt (einmischen.com berichtete bereits darüber am 12.11.12 darüber) neue Informationen und einen Link:

"Zurzeit arbeiten wir weiter am Projekt zum Widerstand von Sozialpädagoginnen und Sozialpädagogen, Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter.

Im Mai erfolgte ja der Aufruf in der Fachzeitschrift „Soziale Arbeit“, und seit November portraitieren wir nun immer zwei Personen pro Heftausgabe der Zeitschrift „Soziale Arbeit“.

Dieses Projekt kann nun auch online abgerufen werden unter http://www.dzi.de/dzi-institut/verlag/soziale-arbeit/reihe-widerstand-in-der-sozialen-arbeit/

Bislang haben wir 9 Personen eingestellt, bis Ende des Jahres werden es insgesamt 26 sein."

Kommentar zur Demo

Dies wurde mir zwar erst fünf Wochen nach der Demo (19.03.13) zugesandt. Aber es ist ein sehr lesenwerter und persönlicher Kommentar von jemandem, der eigentlich gänzlich unbeteiligt WAR!

Es ist ein nettes Feedback für alle, die diese Demo organisiert haben, für die, die Teilnehmer der Demo waren und für all die, die gar keine Demos besuchen.

Viel Spaß!!!

Aus der Sicht eines Unbeteiligten

Auf Demonstrationen habe ich mich bislang nie wirklich wohl gefühlt, was zur Folge hatte, dass ich mich auf solchen Veranstaltungen immer weniger blicken ließ. Warum dies so war, kann ich nicht genau sagen, da ich mit dem dort Geforderten fast immer zu 100%

Weiterlesen: Kommentar zur Demo

Reden auf der Kundgebung am 19.3.2013 in Berlin

Auf dem Alex und dem Potsdamer Platz sprachen Praktiker_innen aus verschiedenen Bereichen der Sozialen Arbeit:

Begrüßungsrede auf dem Alexanderplatz - Beate Köhn

Berliner Rede auf dem Potsdamer Platz - Prof. Hans Thiersch

Jugendarbeit - Ragnar Fritz

ambulante Erziehungshilfen - Jessica Ebert

stationäre Unterbringung - Julia Forgber

Jugendamt - Kerstin Kubisch-Piesk

Schulsozialarbeit - Michael Siegel

 

Rede zur Ambulanten Erziehungshilfe

Rede zur ambulanten Erziehungshilfe von Jessica Ebert

Bei einem kleinen freien Träger bin ich seit 2,1/2 Jahren als Einzelfallhelferin in der Kinder-und Jugendhilfe angestellt, ich studiere und arbeite auf 450 Euro Basis.

Sprechen werde ich über die ambulanten Hilfen in der Kinder-und Jugendhilfe, d.h. insbesondere über die Soziale Arbeit die direkt in Familien tätig wird.

Die Veränderungen die von meinen Vorredner_innen schon angesprochen worden sind, lassen sich u.a. auf drei Großbuchstaben herunter brechen nämlich NSM, was so viel heißt wie neues Steuerungsmodell. Deshalb wurden Stundensätze für ambulante Hilfen in den letzten Jahren immer weiter heruntergesetzt.

Weiterlesen: Rede zur Ambulanten Erziehungshilfe

Prof. Hans Thiersch: Rede auf der Abschlusskundgebung am 19.3.2013 auf dem Potsdamer Platz

thiersch2

Berliner Rede 19.3.2012 Prof. Dr. Hans Thiersch

Wir sind zornig und empört

im Namen der Not unserer AdressatInnen, der Kinder, der jungen Menschen, der Familien, der Menschen, die am Rand der Gesellschaft in Not und Exklusion leben und die Unterstützung bräuchten.

Wir sind zornig und empört

im Namen unseres Arbeitsauftrags, Unterstützungen zu leisten im Zeichen des Sozialstaatspostulats und in den professionellen Standards, weil uns dazu die Ressourcen fehlen.

Wir sind zornig und empört,

weil wir, was wir tun müssten und tun sollten und tun könnten, zu oft nicht tun können.

Die Not ist groß in unserer Gesellschaft und wächst. Gewiss nicht in allen Gruppen, nicht in allen Gegenden. Viele kommen zurecht in den gegebenen Verhältnissen. - Aber dies ist kein Einwand gegen den Skandal, dass in unserer gespaltenen Gesellschaft große Gruppen in Not, in nackter Not leben – die Armen, die auf Hartz IV oder auf Billiglohn Angewiesenen, die Alleinerziehenden, die Familien mit vielen Kindern, die Menschen mit Migrationshintergrund, die Flüchtlinge, die Menschen in psychischer Bedrängnis oder in Wohnungslosigkeit. Und: Angst und Perspektivlosigkeit dringen bis weit in die Mitte unserer Gesellschaft vor und schaffen Ängste, Verunsicherung und Panik.

Die Not ist groß, auch in der Sozialen Arbeit; sie wächst. - Gewiss, auch hier ist die Not nicht überall gleich, die Unterschiede in den Arbeitsfeldern und Aufgaben, in den Städten, in den Regionen sind beträchtlich. Es gibt neue Aufgaben, weiterführende Konzepte, Modelle von „best practice“. - Aber dies ist kein Einwand gegen den Skandal, dass in unserer immer noch reichen Gesellschaft in der Sozialen Arbeit unzulängliche Arbeitsbedingungen herrschen in vielen Gegenden, Städten und Stadtbezirken und in vielen Arbeitsfeldern, im ASD, in den Erziehungshilfen, in der Jugendpolitik, in der Arbeit mit Menschen mit Migrationshintergrund, in der Stadtteilarbeit, in den Zonen besonderen Elends. Link zur vollständigen Rede

 

19.3.2013 - Internationaler Tag der Sozialen Arbeit

19.3 019

Treffpunkt Weltzeituhr

19.3 010

gut gerüstet für den Schneemarsch

19.3 025

eines der zahlreichen Transparente

19.3 015

eine der Aktionen am Rande der Demo

 

 

erste Reaktionen im Blog auf die Demo am Internationalen Tag der Sozialen Arbeit

demo 19.3. groß

Patricia N.

Ihr seid Klasse! Ein Hoch auf alle, die bei dem Sauwetter, den eiskalten Temperaturen, für die Gerechtigkeit auf die Strasse gegangen sind!

 

demo 19.3.

hier ziehen wir los - bei Schnee und nasser Kälte...

trotz Eis und Schnee - wir sagen ne!