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Ideen und Strategien

2. Treffen „Kritischen Aktionsbündnisses 20 Jahre Tafeln“

Einladung zum 2. Bündnistreffen  weitere Infosbg header


Hiermit laden wir Mitglieder und Interessierte herzlich zum nächsten Treffen des „Kritischen Aktionsbündnisses 20 Jahre Tafeln“ am 11. September 2012 in Berlin ein. Veranstaltungsort ist wieder der Supermarkt im Berliner Wedding, Beginn des Treffens ist 11 Uhr. Voraussichtliches Ende ist 18 Uhr.
 
Wir würden uns freuen, wenn Sie die Einladung auch an andere potentiell Interessierte weiterleiten würden. Jeder, der sich hinter die zentrale Forderung – die Einführung einer armutsfesten Mindestsicherung, die Tafeln und andere mildtätige Angebote überflüssig macht – stellen kann, ist eingeladen, sich aktiv, finanziell oder auch nur ideell am Bündnis zu beteiligen.
 
Bitte melden Sie sich kurz formlos per Email bei Luise Molling (luise.molling(at)hs-furtwangen.de) für das Treffen an.
 

Offene Fragen zum ‚Kindeswohl‘

Ziel ist die Vereinheitlichung von Standards in der Jugendpflege

An der HTWK Leipzig, Fakultät Angewandte Sozialwissenschaften, läuft noch bis 30.09.2012 ein Forschungsprojekt zur Entwicklung eines standardisierten Fragebogens für die Prüfung des Kindeswohls. Ziel ist, die bestehenden vielfältigen Fragebögen für die Sozialarbeiter/innen (‚Kinderschutzbögen‘) zu vereinheitlichen und ein spezialisiertes, auf diese Zwecke zugeschnittenes Instrument zu entwickeln. Dadurch sollen einerseits feste Standards in der Jugendhilfe gesetzt werden, welche die Qualitätssicherung gewährleisten. Andererseits könnte damit auch die Dokumentation und Evaluation der Arbeit der Jugendämter erleichtert werden. In einer zweiten Projektphase ab Oktober 2012 (deren Finanzierung momentan noch nicht gesichert ist) faheb die Forscher/innen u. a. vor, eine speziell zugeschnittene Software zu entwickeln.

Weitere Informationen: Prof. Dr. phil. Flemming Hansen, Professor für Sozialarbeitswissenschaften, Fon: +49 341 30764405, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Gemeinsam gegen die derzeitige Mietenpolitk

Ruth schrieb uns:


ich komme gerade von der nun wöchentlich stattfindenden Mietenstopp-Demo am Kotti: Jeden  Samstag 16.00 Uhr : Kochtöpfe mitbrigen! bis in der Mietenpolitik mehr erreicht wurde für sozial schwache Mieter/innen.

Hier gibt es ja auch gerade für unsere Klientel Probleme und die Leute werden dadurch stark, dass sie zusammenhalten. Räumungen zu verhindern, wenn Menschen behindert sind und auf ihr sozialen Feld angewiesen sind, das wäre sehr wichtig, auch um zu zeigen :

Berlin soll wieder sozial werden und wir kritischen Profis stehen auch mit dafür ein.
Konkret wird dies momentan am Beispiel von Frau Nuriye Cengis, der eine Zwangsräumung aus ihrer Wohnung am Maibachufer angedroht wurde. Die Gruppe, die sie unterstützt sucht Vernetzung mit anderen Gruppen, die dann auch mit helfen wollen, zur Stelle mit zu sein, wenn es darum geht :

http://zwangsraeumungverhindern.blogsport.de/

Die Würde des Einzelnen und die Würde des Gemeinwesens

„Wer den Sozialstaat beschädigt, legt die Axt an die Wurzeln der Demokratie.“
Oskar Negt

Oskar Negt hat dieser Tage mit seinem ‚Gesellschaftsentwurf Europa‘ im Steidl-Verlag [9783869304946] ein Plädoyer für ein gerechtes Gemeinwesen vorgelegt. Der Sozialphilosoph fordert eine Abkehr von der Währungsideologie, eine solidarische Ökonomie und ein kulturvolles Miteinander mündiger Bürger. Im (nd-) Gespräch mit Karlen Vesper …

Bitte um eure Unterstützung: Wen können wir zum Mitmachen beim Aktionstag am 19.10. einladen

Liebe BlogleserInnen,

das UFo wird in den nächsten 2, 3 Wochen Einladungen zum Mitmachen bei der Vorbereitung und Durchführung des Aktionstages Soziale Arbeit am 19.10. verschicken.

Das Vorbereitungstreffen wird am 10.8. sein - Ort und Zeitwerden noch bekannt gegeben.

Bitte an Euch:
Wen könnten wir noch einladen? Habt ihr Ideen dazu?
Kennt ihr Leute, Einrichtungen, Gruppen, von denen ihr euch vorstellen könntet, dass sie mitmachen wollen?

Dann gebt uns per Kommentar auf dieses Posting die Tipps, ggf. die mail Adressen weiter.

Neuerscheinung! Der disziplinierende Staat.

von Nicolas Grießmeier

Eine kritische Auseinandersetzung mit Sanktionen bei Arbeitslosengeld II Empfängern aus der Sicht der Sozialen Arbeit und der Menschenrechte.

Zum Inhalt:

Allein im Zeitraum von Januar bis September 2011 wurden über 660.000 Kürzungen des Arbeitslosengeld II wegen fehlender Mitwirkung" verhängt. Durchschnittlich sind ca. 10.000 Bürger von Totalsanktionen auf 0 € betroffen.

Der Autor zeigt nach Erläuterung der Entstehung der aktuellen Rechtslage, unter Verweis auf existierende Forschungsstudien auf, welche sozialen und psychischen Auswirkungen diese Sanktionen bei den Betroffenen haben.

Es wird dargestellt, in welchen Aspekten (höherprozentige) Sanktionen gegen das Grundgesetz und internationale Menschenrechtskonventionen verstoßen und welche Handlungsspielräume und Interventionsmöglichkeiten die einzelnen Akteure - MitarbeiterInnen von Jobcentern, Betroffene und SozialarbeiterInnen - besitzen.

Weiterlesen: Neuerscheinung! Der disziplinierende Staat.

Aktionstag Soziale Arbeit 19.Oktober Berlin

An alle SozialarbeiterInnen der Stadt Berlin:

Präsenz zeigen - Forderungen stellen - gemeinsam handeln
für eine Soziale Arbeit, wie wir sie verantworten können.

Liebe KollegInnen, das Unabhängige Forum schlägt vor, zum 19. Oktober in Berlin mit allen kritisch denkenden KollegInnen gemeinsam einen Aktionstag zu gestalten.

Weiterlesen: Aktionstag Soziale Arbeit 19.Oktober Berlin

Detlef Wetzel und Eric Leiderer über Saul D. Alinsky

Interessantes Interview mit dem Zweiten Vorsitzenden der IG Metall, Detlef Wetzel und dem Bundesjugendsekretär der IG Metall, Eric Leiderer zur Neuerscheinung von Saul David Alinskys „Call Me a Radical“.

Call Me a Radical – Organizing und Empowerment

Er hat die Organizing-Strategie erfunden: Saul D. Alinsky, der sich selbst als „Radikaler“ versteht, beschäftigt sich mit dem systematischen Aufbau von Massenorganisationen, dem Erlangen von Macht und der Verteilung von Macht an die Bevölkerung. Auf der Basis einer konsequenten Konflikt- und Beteiligungsorientierung entwickelt Alinsky Strategien, Taktiken und Kampagnenregeln, mit denen sich die scheinbar Machtlosen erfolgreich gegen die Herrschenden zur Wehr setzen können.

http://www.alinsky-rulez.com/