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Ideen und Strategien

Theater der Unterdrückten

von kranich5.

 

So sehr ich Theater mag, selbst zu spielen, daran habe ich nie gedacht. 

Unvergessen die böse Überraschung im September 1960: Mein erstes Studienjahr Philosophie hatte gerade begonnen. Die Humboldt-Uni feierte ihr 150-jähriges Bestehen, und wie eine kalte Dusche kriegten wir alle den FDJ-Auftrag, in einem Stück von Wolf Biermann, “Tu was!”, mitzuspielen. Es wurde dann tatsächlich im Maxim Gorki-Theater aufgeführt, und ich Drückeberger war froh, im Publikum zu sitzen.

Zur Tagung “Aufstehen-Widersprechen-Einmischen” gehörte bekanntlich auch ein Theater-Workshop. Geleitet wurde die kleine Gruppe von Stefan Antczack und Viktoria Hofer. Ab und zu habe ich ihre fleißige Arbeit belauscht.

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Am Abend haben sie uns dann alle überrascht und erfreut mit ihrer Aufführung der Szene: “Machine-Soziale-Arbeit”. Das war gelungen.

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Empört euch ?! Gedanken eines Teilnehmers

von admin.

 

heute erreichten mich die Gedanken eines Teilnehmers unserer Tagung zum Thema “Empört euch!”

Und wie geht es weiter?

Liebe TeilnehmerInnen unserer Tagung und liebe sonstige Leserinnen von sozialearbeit.einmischen.info!
Bislang sind wir vor allem damit befasst, für euch und uns eine möglichst inhaltsvolle und umfassende Dokumentation der Tagung: aufstehen, widersprechen, einmischen in diesem Blog auf die Beine zu stellen.
In Kürze werden noch die Vorträge, die Workshopprotokolle und auch der Tagungsfilm eingestellt.

Und wie geht es dann weiter?

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Forumtheater als Medium zur Entwicklung von professionellem Selbstbewußtsein…

von admin.

 

Mir hat das Forumtheater, was uns Stephan b. Antczack vorgestellt hat, sehr gut gefallen. Als unsere TeilnehmerIn es schaffte, in der Schulszene dem Lehrer die Meinung zu sagen und auf ihren Rechten zu bestehen, dachte ich mir: ‘So was müsste man mit typischen Szenen aus der Alltagspraxis der Sozialen ARbeit versuchen:  die Diskussion im Team, wo man was kritisiert und alle Kollegen schweigen, die Besprechung im Jugendamt zur Leistungsvereinbarung, das Bewerbungsgespräch, bei dem einem der 30 Stundenvertrag angeboten wird mit der Bemerkung “selbstverständlich erwarten wir, dass ihr Engagement über diese Zeitgrenze hinaus geht”….

Eine wunderbare Methode, das Selbstbewußtsein als Sozialarbeitende zu üben, zu erarbeiten und auszuprobieren, das wir so driingend entwickeln müssen, finde ich.

Stephan  hat schon eine Idee dazu entwickelt. Schaut in die Veranstaltungen (links auf der Sidebar).

Bericht über unsere Tagung und Kommentare

von admin.

 

Unsere Filmfrau, Antje Hellmann, hat nicht nur mit großer Geduld und viel Eiunfühlungsvermögen unsere Tagung begleitet, sondern auch einen Bericht in “meinanzeiger” geschrieben und in Thüringen damit Menschen zum Diskutieren und Nachdenken angeregt. Hier kann man nachlesen.

Danke Antje!

Gemeinnütziger Journalismus

von Julia.

 

Hallo, liebe Mitleser/innen!

Das Thema des gemeinnützigen Journalismus’ hatten wir (ich) in Workshop 6 angesprochen. Ich habe dazu für meinen Blog einen Artikel recherchiert/geschrieben. Titel “Gemeinnütziger Journalismus - Wie Nonprofit-Themen die Presse (zurück)erobern können.” Da er recht lang ist, bin ich mal so frei und poste ihn hier nicht vollständig, sondern verlinke ihn bloß. Ich hoffe, das ist ok?! Ich finde das Thema sehr spannend und vielleicht interessiert es euch ja auch. Kommentare dazu könnt ihr natürlich auch gerne hier auf dem Einmischen-Blog posten, damit alle mitlesen können! Ich freue mich über Ergänzungen, Meinungen und Kritik jeder Art.

Beste Grüße

Julia

Praxisforschung / Rückgriff auf Erfahrungen

 

 

Während der Tagung hatte ich öfters auf die Praxisforschung aus der Kritischen Psychologie hingewiesen, an die man vielleicht anknüpfen könnte, um Praxiswissen und auch vor allem Widersprüche und Probleme der Praxis - in diesem Falle der Sozialarbeiter/innenpraxis - auf den Begriff zu bringen (vielleicht ist einigen in diesem Zusammenhang Klaus Holzkamp oder auch das PI an der Freien Universität Berlin bekannt?). In den 80ern wurde das “Praxis-Portrait” erarbeitet - dies im Zusammenhang der “Theorie-Praxis-Konferenz”, einer Arbeitsgruppe von Praktikern und Lehrenden / Studierenden des PI, die gemeinsam auf Grundlage des Ansatzes der Kritischen Psychologie Praxisprobleme analysierten. Das Praxis-Portrait bietet einen Rahmen an, Praxisprobleme bzw. die jeweilige Institution etc. darzustellen. Die Sprache ist zum Teil sperrig, aber ich finde die Lektüre lohnt sich! Veröffentlicht wurde das Praxis-Portrait in der Zeitschrift “Forum Kritische Psychologie”, Nr. 23  im Jahr 1989. Hier ist es (mit einigen Ausführungen zur Praxisforschung) im Internet zu finden: http://www.kritische-psychologie.de/praxis.html. Habe auch versucht, den Download hier im Blog abzuspeichern, bin mir aber nicht sicher, ob das gelungen ist.