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Ideen und Strategien

NEU in einmischen.com: TITELTHEMA

Liebe LeserInen und Leser dieses Blogs,

Wie Ihr und wie Sie sehen, gibt es bei uns eine neue Idee. 

Damit auf unserem Blog gleich auf den ersten Blick - und nicht erst, wenn man in den Themen sucht und lange surft - politische Stellungnahmen, politische Ereignisse, aktuelle Diskussionsfragen zu finden sind,  soll in Zukunft dem eigentlichen Blog eine Seite vorangestellt werden, die nicht zum Blog selbst gehört, sondern an der Startstelle fixiert ist. Der Klick auf "Beitrag" fürht dann zu dem ausführlichen Beitrag zum Thema.
Zum Blog kommt man dann wie gewohnt auf der Startseite, muss nur ein wenig runterskrollen. 

Hier werden wir versuchen, solche Themen zu platzieren, die im Rahmen der Sozialen Arbeit eine wichtige Rolle spielen, die aber gleichzeitig über unsere Profession hinausweisen und allgemein politische Hintergründe beleuchten. Dies können ganz aktuelle Themen sein oder aber auch Themen, die grundsätzlich interessant und immer aktuell sind, wie zum Beispiel dieses hier oben.

 

 

Prekäre Arbeitsbedingungen bekommen Besuch...

Weiße Farbkleckse schlimmer als 3,81€/Stunde?

"Was ist schlimmer: prekäre Arbeitsbedingungen oder weiße Fußstapfen in der Innenstand von Jena? Wenn man die mediale Öffentlichkeit in Jena anschaut scheint es eher das Letztere zu sein. Deswegen gab es am 22.Januar 2013 ein Prozess am Amtsgericht Jena, bei dem mehrere Leute wegen Sachbeschädigung vor Gericht standen. Der Hintergrund war eine Aktion derIndustriellen Reservearmee" in der Vorwoche vom 1.Mai 2011. Bei einem Stadtrundgang wurden prekäre Orte der Stadt Jena aufgesucht und diese mit weißen Fußstapfen markiert. Insgesamt wurden damals 4 Orte aufgesucht...

http://www.filmpiraten.org/2013/01/weise-farbkleckse-schlimmer-als-381e-stundenlohn/

 

Soziale Initiativen tun sich zusammen

Am 1. bis zum 2. Februar fand in Köln in Räumen des dgsp ein Treffen linker, kritischer Initiativen aus den Bereichen Psychiatrie, Gesundheitswesen und Soziale Arbeit statt.

Soltauer

Es stand unter dem Motto: „Soziale Kehrtwende!“

Soziale Initiativen tun sich zusammen

Die Initiative ging von der SOLTAUER INITIATIVE (vertreten durch Renate Schernus, Fritz Bremer und Horst Börner) aus.

Zur Information:
Die Soltauer Initiative für Sozialpolitik und Ethik in sozialen Arbeitsfeldern ist 2004 mit den Soltauer Impulsen in die Öffentlichkeit getreten. Sie ist eine von inzwischen zahlreichen Initiativen und Einzelpersonen, die die Veränderungen im Gesundheitswesen und in allen sozialen Arbeitsfeldern kritisch beobachten und öffentlich Besorgnis und Widerspruch formulieren. Wie viele andere sucht sie nach Wegen, sozial- und gesellschaftspolitischen Einfluss zu gewinnen, um der Ökonomisierung und Bürokratisierung des Sozial- und Gesundheitswesens – deren destruktive Auswirkungen seit Erscheinen der Soltauer Impulse in 2004 noch erheblich zugenommen haben - entgegen zu wirken. Siehe auch:

http://www.psychiatrie.de/dgsp/soltauer_initiative/ sowie

http://www.soltauer-impulse.culturebase.org

Die Deutsche Gesellschaft für Soziale Psychiatrie (DGSP) unterstützt die Soltauer Initiative inhaltlich und organisatorisch.

Teilgenommen haben an dieser Tagung verschiedene Initiativen, meist aus der Psychiatrie oder dem Gesundheitsbereich, aber auch einige Gruppen aus dem Bereich der Sozialen Arbeit

Weiterlesen: Soziale Initiativen tun sich zusammen

Präsenz zeigen! öffentliche Anhörung im Abgeordnetenhaus

Liebe Leute,
 
am 24.1. findet im Abgeordnetenhaus eine Anhörung zur Situation und Finanzierung der Jugendarbeit in Berlin und den Personalausstattungen im Bereich der RSD´s der Bezirke statt. Die Sitzung ist öffentlich, allerdings ist eine Anmeldung und das Vorzeigen eines Personalausweises notwendig.
 
Die Einladung wird erst nach dem 11.1. versendet, es ist also auch erst nach dem 11.1. möglich, sich anzumelden.
 
Schön wäre, wenn einige von uns mit UFo (bzw. einmischen.com)-T-Shirts im Saal wären. Ich bin auf jeden Fall da (habe aber kein T-Shirt).
Liebe Grüße und ein schönes neues jahr
 
Ragnar Fritz
Gangway e.V. Lichtenberg

Warum schweigen so viele KollegInnen?

Ein paar Gedanken zu einer wichtigen Frage unserer Profession

Erfolgreicher "Nix da" Protest in Berlin-Mitte

Hier sind ein paar Eindrücke des Protestes in Mitte gegen die Kürzungen in der Kinder- und Jugendarbeit.

Protestbilder I

Protestbilder II

Es geht doch !!!

In Portugal und Spanien finden Massenkundgebungen gegen die Diktatur des Kapitals, gegen die Zwangsherrschaft der sog. Troika in den europäischen Staaten und gegen den Abbau des Sozialstaates statt.

In Lissabon sind an diesem Wochenende Zehntausende Menschen aus ganz Portugal angereist und haben gemeinsam mit den Menschen in der portugiesischen Hauptstadt gegen die fortschreitende Entdemokratisierung, die Ausplünderung des Volkes und den Abbau der Errungenschaften der Nelkenrevolution von 1974 mit Nachdruck demonstriert. Die portugiesische Regierung hat sich offenbar von den Massenkundgebungen beeindruckt gezeigt und eine Reihe der Zwangsmaßnahmen der Troika rückgängig gemacht und sich an die Seite der aufbegehrenden Bevölkerung gestellt.

Auch in Spanien muss es zu ähnlichen Protestbewegungen gekommen sein.

Viele Menschen auf der iberischen Halbinsel wachen auf und nehmen offenbar ihre Geschicke wieder selber in die Hand. Es geht doch! Nehmen wir diesen Mut der Iberer als Beispiel, um uns an allen Orten und in allen Lebenskontexten, wo uns der Würgegriff des Neoliberalismus die Luft zum Atmen raubt, solidarisch zusammenzuschließen und uns für menschliche, demokratische und sozial gerechte Lebensformen einzusetzen.

 

Matthias Heintz 

Bundestagswahl 2013,- und wie geht es danach weiter?

Keine der in Deutschland etablierten Parteien, auch nicht die „Piraten-Partei“ hat ein nachhaltiges Konzept für eine bessere und sozial-gerechtere Zukunft für alle Bürger in unserem Land. Wie es scheint, wird es bei der nächsten Bundestagswahl 2013 vermutlich eine große Koalition von CDU/CDU und SPD geben. Sollte das der Fall sein, dann werden die Architekten des ungezügelten Raubtierkapitalismus, der Agenda 2010, der unsozialen Hartz -IV-Gesetzgebung und des immer weiter fortschreitenden Sozialabbaus, einen neuen großen Triumph feiern. In der Folge käme es vermutlich zu noch größeren und noch drastischeren Einschnitten und Sparmaßnahmen in den Sozialsystemen. Vermutlich wird unserer deutsches „Agenda 2010 - Modell“ auch noch in andere Euroländer exportiert werden quasi als Muster, so eine Art „Blaupause“, die dann wie eine Gebrauchsanweisung fungiert, um möglichst große Bevölkerungsschichten mit Hilfe verschärfter staatlicher Sanktionen und Kontrollen steuern zu können, wie es bei den Hartz-IV-Gesetzen im SGB II in Deutschland schon der Fall ist. Prinzip „Fördern und Fordern“, wobei des Fordern verschärft in den Vordergrund tritt.

Die Schere zwischen Arm und Reich klafft immer weiter auseinander, aber die Politik hat sich scheinbar damit abgefunden, dass es immer mehr arme, notleidende und sozial ausgegrenzte Menschen in Deutschland und Europa geben wird.

Weiterlesen: Bundestagswahl 2013,- und wie geht es danach weiter?