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Jugend.Politik.Soziale Arbeit (Diskussion)

 


 

Aufruhr in der Berliner Jugendpolitik

weitergeleitet:

Liebe MitstreiterInnen,
in der Berliner Jugendhilfe regt sich heftiger Widerstand. Zunächst formuliert der Landesjugendhilfeausschuss ebenso wie die Spitzenverbände, weitere Kürzungen sowohl in der Jugendarbeit als auch in der Stellenzahl der Jugendämter führten dazu, dass gesetzliche Aufgaben nicht mehr zu erfüllen seien. In der letzten Woche gab es nun einen Brandbrief, unterzeichnet von 11 der 12 Vorssitzenden der Jugendhilfeausschusse zu den gleichen Themen und ein Positionspapier aller 12 JugendamtsleiterInnen der Stadt. Nun beschließt der JHA Mitte von Berlin, gegen die unzureichende Finanzierung der Jugendarbeit im Bezirk zu klagen.
Es tut sich was in dieser Stadt. Und es lohnt sich zu kämpfen.
Liebe Grüße
Ragnar Fritz

Link zur Presseinfo zur Klage des JHA Mitte

Brandbrief Berliner JHA Vorsitzenden

Offener Brief an die Senatoren für Finanzen und Jugend sowie die Mitglieder des Abgeordnetenhauses zu Berlin.

Brandbrief

Jugendhilfeausschuss-Vorsitzende schlagen Alarm

1. Moratorium zugunsten der Angebote der Kinder- und Jugendarbeit
beschließen!
2. Mindestpersonalstellenausstattung im Regionalen Sozialpädagogischen
Dienst der bezirklichen Jugendämter festlegen!


Sehr geehrte Frau Senatorin Scheeres, sehr geehrter Senator Dr. Nußbaum, sehr geehrte Damen und Herren Abgeordnete,

seit 2008 ist zu verzeichnen, dass die von den Bezirken für Kinder- und Jugendarbeit des öffentlichen Trägers und der freien Träger der Kinder- und Jugendhilfe ausgegebenen Gelder stetig sinken.

Aufgrund der unzureichenden Mittelausstattung der Bezirke werden in vielen BVVen Beschlüsse gefasst, in deren Konsequenz große Teile der Angebote nach § 11 KJHG eingestellt oder nur noch unter fragwürdigen Bedingungen fortgeführt werden.
Ganze Einrichtungen werden auf Dauer geschlossen, die bezirkliche Infrastruktur wird in vielen Bezirken ausgedünnt oder abgewickelt.

Weiterlesen: Brandbrief Berliner JHA Vorsitzenden

Kinder- und Jugendarbeit Mitte: Proteste nötiger denn je!

Uns erreichte folgender Brief von Peter Barton:

Vielleicht hast du auch schon davon gehört, dass wegen der schlechten Haushaltslage in Mitte jede 7. Kinder und Jugendeinrichtung die nach §11 SGB 8 gefördert wird gestrichen werden soll, bzw. eine knappe halbe Millionen €"gespart" wird.
Wir als OTTO-Spielplatz und unser Träger sind nicht begeistert und
versuchen alle Einrichtungen in Mitte dazu zu bewegen sich am Protest dagegen zu beteiligen.

Fragen dazu??? Ruft beim OTTO-Spielplatz an: 39835730   Macht mit!!!!

Peter Barton
Moabiter-Ratschlag e.V.
OTTO-Spielplatz

Den Aufruf dazu findest du hier. Siehe auch=>Veranstaltungen Berlin

Offener Brief eines zu Recht zornigen Jugendarbeiters

Berlin, 09.11.2012
Antwort auf Ihre Pressemitteilung

 

Sehr geehrte Damen und Herren

Umsteuerung in der Jugendarbeit bestand Praxistest?

Es ist nicht zu glauben!

Am 06. November 2012 hat der Lichtenberger Jugendhilfeausschuss über die Vergabe der Leistungsverträge 2013 für Jugend- und Familienprojekte beraten. Alle bisher geförderten Projekte werden fortgesetzt. Im Bereich der Familienförderung kommt es sogar zu einem Ausbau der Angebote.

Richtig ist:
Am 06. November 2012 hat der Lichtenberger Jugendhilfeausschuss über die Vergabe der Leistungsverträge 2013 für Jugend- und Familienprojekte beraten. Aufgrund des Verfahrens der Blockabstimmung (die übrigens nicht beschlossen wurde) konnten 3 fachlich versierte Mitglieder des JHA von der Diskussion und Abstimmung wegen Befangenheit ausgeschlossen werden. Alle bisher geförderten Projekte werden fortgesetzt, allerdings zum Teil mit Zuwendungen, die eine qualitative Arbeit kaum möglich machen. Im Bereich der Familienförderung kommt es zu Lasten der Jugendarbeit zu einem Ausbau der Angebote.

Nach der Sommerpause hatte die Lichtenberger Bezirksverordnetenversammlung ein Konzept zur Umsteuerung in der Jugendarbeit beschlossen. Ziel ist es, die Jugend- und Familienarbeit sowohl fachlich als auch finanziell für die nächsten Jahre abzusichern. Die Initiative für diesen Vorschlag ging von den Fraktionen der SPD, CDU und Bündnis90/Die Grünen aus. Mit dem Beschluss des Jugendhilfeausschuss am gestrigen Dienstag hat dieses Konzept den ersten Praxistest bestanden.

Richtig ist:

Weiterlesen: Offener Brief eines zu Recht zornigen Jugendarbeiters

Abschied von der Jugendarbeit

Vor kurzem wurde hier unter dem Titel: Aktuelles aus Treptow- Köpenick der „Maßnahmeplan zur Konsolidierung und Neustrukturierung der Projekte von Jugendarbeit und Jugendsozialarbeit“ des Berliner Stadtbezirkes Treptow- Köpenick gepostet. Dieser wurde im Auftrag der Bezirksverordnetenversammlung vom dortigen Jugendamt erarbeitet und wird derzeit im Jugendhilfeausschuss diskutiert. Leitziel bei der Erarbeitung des Maßnahmeplanes war die Senkung der im Bezirksvergleich über Jahre entstandenen hohen Budgetverluste für Kinder- und Jugendarbeit.

Weiterlesen: Abschied von der Jugendarbeit