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Bündnis für Kinder- und Jugendhilfe - für Professionalität und Parteilichkeit offiziell gegründet

Am  Freitag den 13. Januar 2012 hat sich in Berlin das

Bündnis Kinder- und Jugendhilfe - für Professionalität und Parteilichkeit

offiziell gegründet.

Es versteht sich als Bündnis für eine menschenwürdige Kinder- und Jugendhilfe.
 

  • Damit stellt es sich an die Seite aller derer, die sich auch heute und unter den gegebenen neoliberalen Bedingungen bemühen, Soziale Arbeit so zu gestalten, dass sie die Würde der Menschen stärkt, statt sie zu verletzen und die Kinder- und Jugenhilfe begreift als eine Kraft, die Menschen dabei hilft, ihr Leben selbstbestimmt leben zu können.

  • Das Bündnis distanziert sich von allen Bemühungen, die Kinder- und Jugendhilfe zu einer kontrollierenden, Menschen schlicht steuernden und unter allen Umständen billigen Sozialinvestiton umzukrempeln.

  • Es sagt all denen den Kampf an, die solche Entwicklungen forcieren und - getarnt als fachlich sinnvolle Erneuerung - verkaufen möchten.


Dem Bündnis gehören Einzelpersonen aus Wissenschaft und Praxis, VertreterInnen von Initiativen und kritischen Gruppen aus Berlin, Hamburg und Bremen, Niedersachsen, Hessen und Baden-Würtemberg, das Unabhängige Forum für kritische Soziale Arbeit (UFo), der Berufsverband DBSH sowie sowie die Gewerkschaften ver.di, GEW, dbb an.
Als Sprecher des Bündnisses wurde der Kollege Matthias Heintz (DBSH) gewählt. Er wird vertreten von Frau Prof. Dr. Mechthild Seithe (UFo).

Das Bündnis vertritt eine breite Fachöffentlichkeit all derjenigen, die sich mit den angeblich zwangsläufigen Entwicklungen neoliberaler und neokonservativer Politik in unserer Profession nicht abzufinden bereit sind.

 

Das Bündnis hat beschlossen, am 29. Mai 2012 (3 Tage vor der Jugendministerkonferenz in Hannover) in Berlin eine Großveranstaltung durchzuführen.

Mit einer öffentlichen Podiumsdiskussion, begleitet von verschiedenen Aktionen werden wir die Öffentlichkeit auf die Problematik aufmerksam machen, aufklären und den politschen Vertretern einen Stein in den Weg legen. Zur Teilnahme an dieser großen, hoffentlich kreativen und unübersehbaren Protestaktion ruft das Bündnis schon heute alle PraktikerInnen, Studierende und WissenschaftlerInnen der Sozialen Arbeit auf.

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