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* Zukunft Kinder- u. Jugendhilfe (D)

Kritik trifft Politik - eine Anregung zum Selberdenken!

Vertreterinnen des Bündnisses Kinder- und Jugendhilfe - für Professionalität und Parteilichkeit waren vergangene Woche in Saarbrücken. Frau Ministerin Monika Bachmann hatte den DBSH und das Bündnis während der Jugendminister Ministerkonferenz in Perl zu einem Gespräch eingeladen. Das Bündnis hatte im Vorfeld das Memorandum für die Kinder- und Jugendhilfe (s. unser Bericht vom 22.5.2015) geschickt und die Jugendministerkonferenz mit einer Mahnwache begleitet. 

Hier der Bericht über den Besuchsverlauf:

 Kritik trifft Politik - eine Anregung zum Selberdenken!

09. 07. 2015, Saarbrücken, Gesprächsrunde des „Bündnis Kinder- und Jugendhilfe –für Professionalität und Parteilichkeit“, gemeinsam mit einer Abordnung des DBSH mit der amtierenden Vorsitzenden der JFMK, Frau Monika Bachmann, Ministerin für Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie des Saarlandes

Besuch des „Bündnisses Kinder und Jugendhilfe – für Professionalität und Parteilichkeit“ zusammen mit einer Delegation des DBSH bei der saarländischen Ministerin Monika Bachmann, derzeit Vorsitzende der Jugendministerkonferenz.

Der Besuch ging auf eine Einladung zurück, die Frau Ministerin Bachmann an uns im Kontext der Mahnwache zur Jugendministerkonferenz in Perl (Saarland) am 21. Mai 2015 ausgesprochen hatte.

Das Gespräch fand in einer freundlichen Atmosphäre statt, obwohl sehr schnell für beide Seiten klar wurde, dass sich unsere Sicht auf die gegenwärtige Kinder- und Jugendhilfe deutlich unterscheidet.

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Kinder- und Jugendhilfe im Sinkflug

Heute erreichte uns ein Brief von Matthias Heintz vom Bündnis Kinder- und Jugendhilfe - für Professionalität und Parteilichkeit.

Er berichtet von einer Tagung im Herbst, in der die neoliberalen Praktiken, die in vorauseilendem Gehorsam schon längst von vielen Kommunen übernommen wurden, für die Jugendämter nun verbindlich festgezurrt werden sollen. 

„Der Schaden, der durch die bereits seit gut 20 Jahren herrschende Neoliberalisierung der Sozialen Arbeit … angerichtet wurde“ so stellen Otto und Ziegler (2012) fest, „wird in der offiziellen Fachwelt und ebenso von den politischen Verantwortlichen schlicht negiert. Vielmehr herrscht die Meinung vor, dass noch mehr Steuerung erforderlich sei“.

Während noch vor wenigen Wochen die Ministerin Monika Bachmann (diesjährige Vorsitzende der Jugendminsterkonferenz) dem Bündnis auf die Übersendung eines bundesweiten Aufrufes zu einem Memorandum in der Kinder- und Jugendhilfe geantwortet hat, dass das Ministerium an einer fachlich guten und für die Kinder- und Jugendlichen hilfreichen Kinder- und Jugendhilfe interessiert sei, werden spätestens auf dieser Tagung Nägel mit Köpfen gemacht. Modell ist nach wie vor Hamburg. 

Wer kann sich noch an die 1. Mahnwache am 4.11.11 erinnern?

        web der Meister predigt dem Vol

Zitat Pörksen: 

„Es geht darum, die Hilfen zur Erziehung zu verbessern, nicht, sie abzubauen.“

Hier der Brief vom Kollegen Heintz:

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Weiße Fahnen an den Berliner Jugendämtern

Hier einige Beispiele von der "Weiße Fahnen" Aktion gestern

 

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Solidaritätserklärung UFo, AKS Berlin & DBSH Berlin mit der Weiße Fahnen Aktion der Kolleg*innen der RSDs

Berlin, Juni / Juli 2015

Solidaritätserklärung des Unabhängigen Forums kritische Soziale Arbeit, des Arbeitskreises Kritische Soziale Arbeit Berlin und des DBSH Berlin mit der Weiße-Fahnen-Aktion der Kolleg*innen aus den Berliner RSDs:

Wir sind Fachleute der Sozialen Arbeit, die Verantwortung für Kinder, Jugendliche, und Menschen in schwierigen Lebenslagen tragen.

Wir möchten unsere Wut und Verärgerung über den Fortgang der Ökonomisierung in der Kinder- und Jugendhilfe laut und deutlich äußern. Auf dem Rücken von Kindern, Jugendlichen, unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen, jungen Volljährigen, Eltern und den Mitarbeiter*innen der Berliner Jugendämter, wird weiterhin nicht nach fachlicher Notwendigkeit, sondern nach vorgeschriebener Finanzlage entschieden. Es werden negative Folgen und irreparable Schäden billigend in Kauf genommen.

Weiterlesen: Solidaritätserklärung UFo, AKS Berlin & DBSH Berlin mit der Weiße Fahnen Aktion der Kolleg*innen...

Weiße Fahnen Aktion am 1. Juli

Am 1. Juli werden erneut Weiße Fahnen aus den Fenstern von Berliner Jugendamts-Mitarbeiter*innen wehen, um öffentlich sichtbar gegen die katastrophale Situation im Jugendamt zu protestieren. Als Zeichen der Solidarität und der Betroffenheit mit der Arbeitsüberlastung und somit Einschränkung der Beratungs-, Hilfe- und Unterstützungsarbeit für Kinder, Jugendliche, unbegleitete minderjährige Flüchtlinge und junger Volljähriger in Krisensituationen, fordern wir zur Beteiligung an der Weiße Fahnen Aktion auf! Hängt am Mittwoch weiße Fahnen aus Euren Fenstern und zeigt deutlich "Sparen am Sozialen? Nix da!" Wir stellen uns quer! Wir fordern eine auskömmliche Ausstattung der Kinder-und Jugendhilfe. Der erste Schritte ist eine angemessene Personalausstattung der Jugendämter!