Bitte meldet Euch an, da Beiträge und Kommentare nur von angemeldeten Nutzer_innen verfasst werden können.

Anmelden

* De-/Professionalisierung in der Sozialen Arbeit (D)

Zeitarbeitsbranche setzt verstärkt auf soziale u. pädagogische Berufe

Hier der Link zum Artikel "Erzieher im Verleih" von Ralf Wurzbacher.

Dabei tauchen in der Statistik Berufsgruppen auf, mit denen man gar nicht rechnet. Sozialarbeiter zum Beispiel oder Sozialpädagogen und sogar Erzieherinnen. ...

Und weil Kitas schon heute personell auf dem letzten Loch pfeifen, ist der Rückgriff auf Zeitarbeit aus Sicht der Träger ein probates Mittel. ...

Nur Tricksen - und alles bleibt wie es ist

In einem Workshop mit der Fragestellung: "Wie weit können wir weiterhin eine fachlich qualifizierte Arbeit leisten ohne der Wirtschaftlichkeit zu unterliegen?" sprachen wir lang über die Folgen der Ökonomisierung für unsere Profession und über die Tatsache, dass mit der Betriebswirtschaft die Soziale Arbeit von einer fachfremden Disziplin beherrscht und überformt wird, die nicht in der Lage ist, die Kernelemente und Kernanliegen der Sozialen Arbeit zu erfassen und zu berücksichtigen.

Dann ging es um konkrete Beispiele: Wie gestaltet man ein Gespräch mit dem Träger, dem Jugendamt, dem Auftraggeber, dem Chef, der abrechenbare, messbare Daten fordert?

Weiterlesen: Nur Tricksen - und alles bleibt wie es ist

Fachkonferenz: Pädagogik als Beruf - im Spannungsfeld von Professionalisierung und Prekarisierung

 

Liebe Mitleser/innen,

hier habe ich noch einen Veranstaltungshinweis gefunden: vom 22. - 23. 09. findet in Essen eine Fachkonferenz der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaft in Kooperation mit der Universität Duisburg-Essen zu o. g. Thema statt. Mehr Infos hier auf der Universitäts-Seite.

Diskutiert werden vor allem folgende Fragen:

  • Ist zukünftig noch ein gemeinsames Professionalisierungsmodell für alle pädagogischen Berufe denkbar?

  • Führt die Prekarisierung vieler pädagogischer Berufsfelder zur Absenkung des beruflichen Qualifikationsniveaus?

  • Welche Konsequenzen haben Kommerzialisierung, Internationalisierung und Mediatisierung für pädagogische Berufe?

Im Mittelpunkt der Diskussion stehen drei zentrale pädagogische Berufsfelder: Schule, Erwachsenen-/Weiterbildung und Soziale Arbeit/Sozialpädagogik. Natürlich wäre es auch interessant, die Fragstellungen (quasi vorab) hier auf dem Blog zu diskutieren.

Beste Grüße

Julia