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* Prekarisierung Soziale Arbeit (D)

Streiknachlese: Diskussionsbeitrag eines Lesers

Zusendung eines Diskussionsbeitrags des Kollegen Lothar Hellwich-Heuer mit der Bitte um Weiterleitung.
Dieser Bitte kommen wir gerne nach:

Dieser Diskussionsbeitrag ist von mir in Zusammenarbeit mit einigen Kollegen erarbeitet worden, nachdem wir uns erst per aktiven Streik an den Tarifauseinandersetzungen im Sozial- und Erziehungsdienst beteiligten, dann den Frust über die Schlichtung und das Ergebnis der Schlchtung erleben mussten.
Wir wollten mit diesem Text eine VERDI interne Diskussion anregen über die Strategie solcher Tarifauseinandersetzungen.
Seit nunmehr 25 Jahren müssen wir (Sozialarbeiter) mitansehen, wie unserer gesammter Berufsstand immer weiter abgewertet wird, uns zudem die für die engagierte Arbeit in unserem Beruf benötigten Recourcen nicht ausreichend zur Verfügung gestellt werden, uns immer mehr Aufgaben, Vorgaben und Bürokratie auferlegt werden.

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Prekäres Arbeiten in einer Behörde

Schade, dass solche Reportagen um 1.50 morgens ausgestrahlt werden. Nachfolgender Link bringt Euch zum Feature des dlf:

"Prekäres Arbeiten - Alltag auf dem Jugendamt"

http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/diereportage/2090847/

Reportage von Susanne Arlt, die darüber sagt:

"Wer beim Jugendamt arbeitet, der steht unter potenziellem Beschuss. Wird ein kleines Kind aus einer vermüllten Wohnung befreit - wer ist schuld? Das Jugendamt. Wird ein Baby tot in einer Kühltruhe gefunden - erste Frage: Wo war das Jugendamt? Aber die Mitarbeiter auf dem Amt haben manchmal überhaupt keine Chance, den hohen Ansprüchen gerecht zu werden. Das habe ich verstanden, als ich zwei von ihnen begleitet habe."

Positionspapier der Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendhilfe – AGJ

Fachlichkeit hat ihren Preis! Beschäftigungsverhältnisse in der Kinder- und Jugendhilfe – Prekarisierungstendenzen in einem Wachstumsfeld

Juni 2012

1. Einleitung

Anders als dies noch die Zahlen der Kinder- und Jugendhilfestatistik aus dem Jahre 2006 nahelegten, ist es in der Kinder- und Jugendhilfe in den letzten Jahren nicht zu einem Rückgang des Personals gekommen. Nahezu in allen Handlungsfeldern der Kinder- und Jugendhilfe ist ein Ausbau des Personals zu verzeichnen. Dieser schlägt sich jedoch nicht deckungsgleich in der Schaffung von Vollzeitstellen nieder.1 Gleichzeitig mehren sich die Anzeichen dafür, dass der Zuwachs an Beschäftigten nicht mit entsprechenden qualitativen Bedingungen und Strukturen der Arbeitsverhältnisse einhergeht.

Der Anstieg unfreiwilliger Teilzeitbeschäftigung, die zunehmende Befristung der Arbeitsvertragsdauer, die Zunahme von Leih- und Zeitarbeit, eine wachsende Anzahl von geringfügig Beschäftigten sowie eine steigende Arbeitsverdichtung sind zu beobachtende Entwicklungen, welche die Beschäftigungsbedingungen in der Kinder- und Jugendhilfe zunehmend prägen. Solche Bedingungen erschweren existenzsichernde und längerfristig planbare Beschäftigungssituationen und sind für das Personal mit erheblichen Belastungen der Arbeitssituation und Verunsicherungen in Bezug auf eine verlässliche Lebensplanung verbunden. Zudem mehren sich deutliche Anzeichen, dass aufgrund des zunehmenden Fachkräftemangels eine Absenkung von Qualitätsstandards stattfindet, indem geringer qualifizierte Fachkräfte eingestellt werden, was wiederum zu einem Qualitätsverlust in der Kinder- und Jugendhilfe insgesamt führen kann.

 

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Supervisoren - auch nur Anpasser?

Hallo liebe Einmischen-Kolleg(inn)en,

ich habe einen kleinen Text zu einer vor einiger Zeit veröffentlichten Studie über die Sicht von Supervisoren auf die veränderten Arbeitsbedingungen geschrieben.(s.u.) Ich denke, es handelt sich dabei auch wesentlich um die Arbeit im sozialen Bereich.

Vielleicht interessiert es euch.

Viele Grüße karl-heinz albers

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Positionspapier der AGJ zu Prekarisierung

Fachlichkeit hat ihren Preis!
Beschäftigungsverhältnisse in der Kinder- und
Jugendhilfe  Prekarisierungstendenzen in einem Wachstumsfeld

Positionspapier der Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendhilfe AGJ