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* Prekarisierung Soziale Arbeit (D)

Dimensionen und Perspektiven der Prekaritätsforschung

Im Rahmen eines von PD Dr. Berthold Vogel und Dipl.-Sozw. Natalie Grimm geplanten nicht-öffentlichen Fachgesprächs diskutieren am 19. und 20. April 2012 Experten im Hamburger Institut für Sozialforschung über den aktuellen Stand der Prekaritätsforschung.
An der Prekaritätsforschung hat sich in den vergangenen Jahren auch eine Projektgruppe am Hamburger Institut für Sozialforschung mit einer empirischen Langzeitbeobachtung über ‚Prekarisierte Erwerbsbiographien‘ beteiligt. In einer qualitativen Studie wurde in vier
Erhebungswellen der Frage nachgegangen, wie sich Prekarität im Zeitverlauf
einer Erwerbsbiographie darstellt … Weitere Informationen: hier klicken!
Sollten Sie Interesse an der am HIS durchgeführten Paneluntersuchung oder sonstige Rückfragen haben, wenden Sie sich gerne an: Dr. Regine Klose-Wolf | Hamburger Institut für Sozialforschung | Presse- und Öffentlichkeitsarbeit | Mittelweg 36 | 20148 Hamburg |
Fon: +49 40 41409712, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Kasseler Konferenz ver.di

Peter Meyer schickt uns folgenden Beitrag:

Kasseler Erklärung ver.di

Kommentar Peter:

Es geht dabei um eine grundsätzliche Haltung zur Eingruppierungsfrage, wo Ver.di sich vorbereitet, den Eingruppierungstarifvertrag 2014 zu kündigen. Das ist im
Moment noch ein besonders heißes Eisen, weil wir ja mit der Urabstimmung zum Tarifabschluß noch nicht durch sind. Und leider haben sich auch bei diesem Abschluß die Arbeitgeber mit maßgeblichen Marken eingebracht, weil sie das HERZENSANLIEGEN vieler Mitgleider nach einem Sockelbetrag durchkreuzt haben.

"Pro Soziale Arbeit", es gibt durchaus politische Unterstützung

Frau Ingrid Remmers (MdB, für die Partei "DIE LINKE." im Bundestag und Obfrau im Petitionausschuss des Deutschen Bundestages) hat meine Petition unterstützt, und plädiert auf ihrer Homepage "Arbeit mit Menschern wertschätzen-für faire Bedingungen in der Sozialen Arbeit".

Sie schreibt dort:„Es ist ein Skandal, wie die Beschäftigten in der Sozialen Arbeit in vielen Einrichtungen und Institutionen behandelt werden. Befristete Arbeitsverträge unter einem Jahr Laufzeit und stetig sinkende Löhne aufgrund von Spardruck im sozialen Bereich sind fast schon Normalität“, erklärt Ingrid Remmers, Obfrau im Petitionsausschuss für Die LINKE im Bundestag.

Die SozialpädagogInnen, SozialarbeiterInnen, HeilpädagogInnen und ErzieherInnen leisten einen Dienst am Menschen und wertvolle Arbeit für die Allgemeinheit, die nicht nach „abgefertigten Kunden pro Stunde“ gemessen werden kann. Soziale Arbeit ist immer eine anspruchsvolle Tätigkeit. Wenn uns die Arbeit mit Menschen etwas Wert ist, muss sich das auch in höheren Löhnen und besseren Rahmenbedingungen nieder schlagen. Fachkräftemangel entsteht nicht nur durch den demografischen Wandel, sondern auch durch schlechte Arbeitsbedingungen“, so Ingrid Remmers weiter.

http://www.ingridremmers.de/nc/aktuell/presse/detail/zurueck/aktuell-ba406427f3/artikel/arbeit-mit-menschen-wertschaetzen-fuer-faire-bedingungen-in-der-sozialen-arbeit-1/

 

Nachricht aus Bielefeld

Als Kommentar geht diese Information vielleicht unter. Deshalb noch mal als Beitrag:

Gründung einer Gewerkschaft/Interessensvertretung für Soziale Arbeit und Pädagogik geplant.
Wir stehen zwar noch am Anfang, aber immerhin. Ab Freitag, den 20. April, gibst es ein Seminar an der FH Bielefeld mit obigem Tital als Inhalt. Ziel: ANGEMESSENE BEZAHLUNG FÜR UNS.
Keine Angst, wir wollen das Rad nicht neu erfinden, nur raus aus der Rechtfertigungshaltung. Und endlich Forderungen stellen. Wir sind zu wichtig und zu viele, um weiterhin ignoriert zu werden. Kooperation mit bsp.weise dem dbsh geplant. Konkurrenz interessiert uns nicht, vielmehr eine fruchtbare Zusammenarbeit!
Interesse? EMail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Danke,
Jörg Werner

Soziale Arbeit in Bielefeld vor dem Ruin?

Hier ein lesenswerter Beitrag vom Blogger-Kollegen Stefan Zollondz

über die Lage der Sozialen Arbeit in Bielefeld:

Bielefeld vor dem Ruin? Diskussion über die Sparbeschlüsse des Rates und deren Auswirkungen auf die Soziale Arbeit.

Gruß, Julia