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Diskussion zum Thema Kinderethik

Hier ein Podcast mit einer Sendung zum Thema Kinderethik, bei der im Gespräch mit Christoph Schickhardt viele interessante Aspekte aufgegriffen und angesprochen werden. Die Sendung stammt aus dem Archiv des WDR5.

Das philosophische Radio: mit Christoph Schickhardt über Kinderethik

Kinderrepublik Benposta in Kolumbien

http://www.benposta.eu/

 Liebe Kinderrechts-Unterstützer,

 möchte kurz einen Überblick über eine Kinderrepublik "Benposta" in Kolumbien geben. Benposta...ist...

Kinderrepublik Benposta

Benposta ist eine Organisation, die Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit bietet, in einer familiären Gemeinschaft zu leben. Sie stellt eine Modellgesellschaft dar, die unabhängig von Rasse, Geschlecht, Glauben, sozialer, familiärer und nationaler Herkunft ist. Die Bewohner erhalten neben der Versorgung des grund-legenden Bedarfs an Nahrung, Kleidung, Wohnung und Bildung die Möglichkeit, sich in der Gruppe zu entfalten und ihre Persönlichkeit zu entwickeln. Jeder Einzelne bringt sich aktiv in die pädagogische Gemeinschaft ein und lernt auf diese Weise für sich und die Gemeinschaft Verantwortung zu übernehmen. Die Kinder und Jugendlichen werden in sozialer, schulischer, ästhetischer sowie artistischer Hinsicht gefördert. Das Ziel von Benposta ist es, sich für die Rechte von Kindern und Jugendlichen einzusetzen und sie im Sinne der Konvention der Kinderrechte, die von der UNO am 20. November 1989 angenommen wurde, zu verteidigen.

Hier ein kleiner Film (YouTube) dazu...

Falls ihr Fragen und weiteres Interesse habt, kann ich gerne weitere Infos veröffentlichen.

Solidarische Grüße

Stellungnahme zum Gesetz zur Beschneidung von Jungen

Vom Runden Tisch „Stopp FGM in Berlin-Brandenburg“ kommt die folgende Stellungnahme von Terre de Femmes zum Gesetz zur Beschneidung von Jungen. Hier wird auf Punkt aufmerksam gemacht, dass das vorgelegte Gesetz Beschneidungen unter gewissen Bedingungen für zulässig erklärt. Dadurch wird die Frage aufgeworfen, ob es nicht auch zulässige Formen der weiblichen Genitalverstümmelung gibt, die grundsätzlich abzulehnen sind!

Hier der Link zur Seite von Runden Tisch „Stopp FGM in Berlin-Brandenburg“ und zum Netzwerk Integra.

Neuer Anlauf für Kinderrechte ins Grundgesetz

Passend zum Welttag der Kinderrechte am 20.11. ist eine neue Initiative u.a. von UNICEF zur Implementierung der Kinderrechte ins Grundgesetz gerade auf vergleichweise grosses Medienecho gestossen. Wie im WDR-Interview mit Anne Lütkes beschrieben geht es dabei um eine Implementierung im Rahmen des Art.2 GG. Das ist von daher interessant, dass das als favorisierter Weg gilt, die Eigenständigkeit der Kinderrechte zu betonen (sowohl Schutz und Entwicklung als eben auch Beteiligung!).

Bei vorherigen Vorschlägen u.a. der SPD ging es um eine Grundgesetzänderung im Art.6, was aber aufgrund des Familienbezugs Gefahr gelaufen wäre, auch nur im Kontext von Familie betrachtet zu werden (vgl. z.B. Reinald Eichholz in: IZKK (Hrsg.): UN-Kinderrechtskonvention - Impulse fü den Kinderschutz). Damit würden die Kinderrechte aber deutlich beschränkt werden.

Die Verletzung der Rechte von Flüchtlingskindern

Vor 20 Jahren wurde die UN-Kinderrechtskonvention (Kinderrechtskonvention/KRK) von der Bundesrepublik Deutschland ratifiziert. Damit gehört Deutschland zu der überwiegenden Mehrheit der Mitgliedsstaaten der Vereinten Nationen (UN), die sich mit der Ratifizierung der Einhaltung der Kinderrechte verpflichtet haben. Allerdings kann keineswegs davon gesprochen werden, dass die in KRK enthaltenen Rechte von Kindern  in Deutschland tatsächlich umgesetzt sind. Das zeigt sich besonders deutlich bei der Rechten von Flüchtlingskinder. Diese werden gesetzlich und durch die Praxis der Asylverfahren in besonders gravierender Weise diskriminiert, d.h. die ihnen aus der KRK zustehenden (Rechts)Anspruch werden in Deutschland nicht erfüllt!

Vor einem Jahr wurde die Kampagne „Jetzt erst Recht(e) für Flüchtlingskinder“ ins Leben gerufen.

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