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Das Selbstabschaffungsprogramm der Sozialen Arbeit

 

Ich möchte einen sehr interessanten Aufsatz von Frau Prof. Dr. Silvia Staub-Bernasconi zur Diskussion stellen, da ich auch der Meinung bin, dass wir Sozialarbeiter und Sozialpädagogen ohne ein  gesellschaftlich anerkanntes Mandat, keinen Einfluss auf politische Entscheidungen bewirken können.  Die Frage ist doch, wer vertritt denn eigentlich unsere Interessen, und auf welcher Basis (z.B. Berufskodex mit festgelegter ethischer Basis) beruhen unsere Interessen?

MfG

Folge dem Link:

http://static.twoday.net/rauch/files/professionalisierung.pdf

Kommentare  

 
Ruth Luschnat
#1 Ruth Luschnat 2013-05-09 12:09
Hallo,

der Text ist sooo lang und ich bin überzeugt, dass eine einfacher Begründung auf der Basis der sozialwissensch aftlichen Studie "Gleichheit ist Glück" die sehr nachvollziehbar aufzeigt, wie die Spreizung der Einkommensunter schiede in unseren reichen Gesellschaften alle sozialen und selbst Umweltprobleme ab einem bestimmten Puntk stark ansteigen läßt.
Dies ist eine Studie, die den Ungeist der Neoliberalen Dogmatik wiederlegt mit deren eigenen Mitteln: der ökonomischen Argumentation. Diese ist aber so klar und einfach nachvollziehbar , weil es eben nicht durch hochkomplexe Begriffsspezial isierungen "Wissenschaftli chkeit " sugerieren muss, sondern im Sinne guter Wissenschaftlic hkeit Fakten aufzeigt, die sich selber erklären.

In diesem Buch wird nicht Stellung bezogen für oder gegen soziale Arbeit, es wird nur darauf hingewiesen, dass es Gesellschaften gibt, in der die Umverteilung nach Unten über soziale Hilfen/ soziale System geschieht, während sie in Japan ohne solche auskommt und dort direkt über die Einkommen passiert.

Die soziale Arbeit in Deutschland kann sich nach diesem Punkt sagen: wir könnten auch aufgelöst werden und die Gelder für unsere Expertise direkt an die Klienten ausgezahlt werden......ode r aber : was ist nach der geschichtlichen Erfahrung eines fatal exkludierenden Sozialstaates wie man das NS auch bezeichnen könnte, unsere Aufgabe, wenn der neoliberale Kapitlismus dazu übergeht autoritär zu werden und den sozial arbeitenden die Auftrag gibt dies mit zu organisieren ?

Ich lese den langen Text bei Gelegenheit mal, aber für mich ist klar : wir haben die Aufgabe Widerstand mit zu organisieren gegen den autoritären Kapitalismus und zwar heftig !

Der Tod von Rosemarie Fliess in Berlin nach ihrer Zwangsräumung, die auch deshalb geschah, weil die BA Mitarbeiterin nicht einfach die Miete an die alten Vermieter überwiesen hatte, dann hätten die neuen Wohnungsbesitze r sie sich von da holen müßen und keine Handhabe gehabt eine Zwangsräumung gerichtlich zu erwirken....... ..aber das ist absichtlich oder unabsichtlich nicht von den "sozial (?) " arbeitenden im BA ( wieviele wurden dort eingespart ?) des bezirkes nicht geschafft.....
so dass sie unsozial im sinne eines autoritären Kapitalismus gewirkt haben....

Deshalb: bewegt eurer Träger den Paritätischen zu bewegen mit zu einem eigenen Demozug am 29.06.2013 zur Demo für soziale Mieten und Mieterrechte in Berlin aufzurufen !

Gruß

Ruth

Ruth
 

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