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Wir sitzen alle in einem (sinkenden) Boot

 

Zum bevorstehendenVernetzungstreffen möchte ich eine Anmerkung machen. Es müsste doch  allen Profis in der Sozialbranche längst einleuchten, dass es nur positive Veränderungen der Rahmenbedingungen in der Sozialen Arbeit geben kann, wenn wir uns als eine “(gesamt-) solidarische Berufsgruppe” verstehen und auch so auftreten (Stichwort: Profession Soziale Arbeit).

Sich wieder nach Arbeitsgebieten/Fachgruppen aufzusplittern um dort Ursachenforschungen zu betreiben, halte ich zum jetzigen Zeitpunkt für den falschen Ansatz, der mir viel zu kurzgegriffen und kontraproduktiv erscheint. Gefordert wäre meiner Meinung nach eine ausführliche Diskussion über die aktuellen politischen bzw. sozialpolitischen (negativen) Veränderungen und deren Auswirkungen auf  die Profession Soziale Arbeit samt ihrem Klientel. Wenn wir uns wieder nur auf Teilbereiche sprich Fachgruppen konzentrieren verlieren wir aus den Augen, dass wir alle (SozialpädagogInnen/ SozialarbeiterInnen) gemeinsam  in einem Boot sitzen. Dieses Boot, ich nenne es mal “Soziale Arbeit”, droht zu sinken und vielen Beschäftigten in der Sozialbranche steht das Wasser bereits schon bis zum Hals. Ich würde mir wünschen, dass unsere Profession (wenn sie denn eine ist?) sich endlich solidarisch mit allen Beschäftigten gleich welchen Arbeitsgebietes in der Sozialbranche erklärt und sich auch so verhält. Nur als eine starke und eingeschworene Solidargemeinschaft haben wir meiner Meinung nach eine Chance auf durchgreifende positive Veränderungen, und auch nur so können wir zu einer “Profession Soziale Arbeit” werden.

MfG

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