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Soziale Arbeit ohne Interessenvertretung!?

So kann es nicht mehr weiter gehen. Die “Profession Soziale Arbeit” braucht dringend einen Neuanfang und zwar mit einer wirklich einflussreichen und durchsetzungsfähigen Interessenvertretung, z.B. wie es der “Marburger Bund” praktiziert.

Viele Sozialarbeiter und Sozialpädagogen sind wütend und unzufrieden mit den miserablen Rahmenbedingungen in der Sozialbranche. Seit Jahren schon sehen sich immer mehr akademische Fachkräfte mit befristeter Beschäftigung, Teilzeitverträgen und Lohndumping konfrontiert und immer mehr Arbeitgeber flüchten aus bestehenden Tarifverträgen.

Die maßgeblichen Gewerkschaften und Berufsverbände der Sozialen Arbeit scheinen aber diese besorgniserregende Entwicklung nicht ernst genug zu nehmen. Oftmals werden skandalöse Fakten und Berichte diesbezüglich sogar noch heruntergespielt mit dem Argument, dass es angeblich Einzelfälle seien und es insgesamt an einer notwendigen Verifizierung von Daten und Fakten mangelt. Aber ist es nicht genau eine von vielen wichtigen Aufgaben, die man von einer Gewerkschaft bzw. Interessenvertretung verlangen kann, nämlich für gesicherte Informationen und Aufklärung zu sorgen.

Ich persönlich möchte mich zukünftig nicht mehr damit zufrieden geben, dass mir eine Gewerkschaft oder Interessenvertretung signalisiert, dass meine Wahrnehmung eingetrübt sei (quasi mein persönliches Bauchgefühl). Wenn dem so wäre, dann würde es diesen Blog “sozialarbeit.einmischen”  z.B. nicht geben, keine Arbeitskreise Kritische Sozialarbeit und auch keine Literatur zum Thema “Lohndumping und prekäre Beschäftigungsverhältnisse in der Sozialen Arbeit”.

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