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Prof. Dr. M. Seithe

Die problematische Geduld unserer Profession angesichts der aktuellen Lage der Sozialen Arbeit


Vor einem Jahr habe ich ein Buch geschrieben, in dem ich versucht habe, die Entwicklungslinien der "neosozialen Sozialen Arbeit" nachzuziehen.
Die Resonanz war groß und machte mir klar, dass es notwendig ist, weiter zu gehen. Es gibt viele KollegInnen in unserer Profession, die Wege suchen, die sie - gemeinsam mit anderen - aus dieser neosozialen Falle herausführen könnten. Nicht nur die Analyse der Verhältnisse hilft uns weiter, sondern auch alles, was uns Mut und Kraft gibt, uns aktiv zur Wehr zu setzen.
Noch sehen manche KollegInnen gar nicht, was wirklich los ist in der heutigen Sozialen Arbeit. Manche ducken sich weg und tun so, als hätte sich nichts verändert. Andere glauben, man könne eben nichts machen. Es gibt auch die, die den neuen Bedingungen und Anforderungen versuchen eine gute Seite abzugewinnen. Aber viele fühlen sich als VertreterInnen unserer Profession nicht mehr wohl. Was ist los?
Wenn man einmal genau hinschaut, was sich und wie sich die Soziale Arbeit in der Praxis verändert hat, und wenn man anfängt, die Zusammenhänge zu begreifen, dann kann man eigentlich nicht mehr geduldig und still sitzen bleiben. Dann drängt es einen, etwas zu tun gegen die Zumutungen und Tendenzen, denen wir und unsere KlientInnen täglich und immer stärker ausgesetzt sind.
Es geht um die problematische Situation der Sozialen Arbeit und die vielleicht noch problematischere Geduld, mit der ihr in der Praxis heute begegnet wird.

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Prof. Dr. H. Thiersch
Zur Autonomie der Fachlichkeit Sozialer Arbeit

 

In den politischen und sozialen Widrigkeiten und Verunsicherungen der gegenwärtigen Situation ist die Soziale Arbeit doppelt herausgefordert. Wie kann sie sich wehren gegen die Entwertungen und Dethematisierungen der neoliberalen und neokonservativen Interessen und gegen die Enteignungen und In-Dienst-Nahmen durch die Institutionen der Bildung, Gesundheit, Justiz und des Arbeitsmarktes? Die Selbstbehauptung der Sozialen Arbeit verpufft im Ineffektiven, wenn das offensive Insistieren auf sozialer Gerechtigkeit und die Kernstrukturen der Fachlichkeit nicht verbunden werden mit radikaler Selbstkritik und Reflexivität und Neuansätzen.

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Prof. Dr. Karges

Ergebnisse einer online-Befragung zur Beschäftigungssituation von Sozialarbeitenden

Ergebnisse einer Online-Befragung (700 SozialarbeiterInnen) im Rahmen der Forschungsprojektes "Erfahrungen mit Hartz IV und damit verbundene Anforderungen an SozialarbeiterInnen und SozialpädagogInnen
"Soziale Arbeit zwischen eignen, fachlichen, gesellschaftlichen und gesetzlichen Ansprüchen"

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Dr. Marie-Luise Conen
Keine Kraft fürs Wehren?

Buchauszug von Frau Conen lesen (.pdf)