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Blog einmischen (Unabhängiges Forum kritische Soziale Arbeit)

Fachtagung Hochschule Stendal

Die Studierenden des Studienganges Angewandte Kindheitswissenschaften an der Hochschule Stendal laden ein:

Fachtagung Soziale Arbeit
Schaffen wir das?
Ja, aber zu welchen Bedingungen und zu welchem Preis?
Tagungsort: Hochschule Magdeburg-Stendal, Standort Stendal,
Osterburger Straße 25, 39576 Stendal
Haus 1, Aula

10.00 Uhr bis 14.00 am 18. 2. 2016

Am 18. Februar findet auf dem Campus der Hochschule in Stendal eine Tagung zum Thema „Soziale Arbeit – Schaffen wir das?“ statt. Hierzu sprechen Beschäftigte aus dem Sektor über Arbeitsbedingungen und Herausforderungen vor dem Hintergrund fortschreitender Verwirtschaftlichung, oft prekären Arbeitsverhältnissen und mangelnder Anerkennung in Politik und Gesellschaft.

Zu Wort kommen Menschen aus Alltagspraxis und Wissenschaft. Ziel der Tagung ist es, interessierten Bürgern, Studierenden und in der sozialen Arbeit Beschäftigten das große Feld der sozialen Arbeit vorzustellen und zu diskutieren, inwieweit der gesellschaftliche Stellenwert angehoben werden kann.

Darüber hinaus sollen im Austausch Anregungen entstehen, wie man einem Wandel der sozialen Arbeit begegnen kann, der sich immer mehr nach wirtschaftlichen Interessen orientiert, statt dem Mittelpunkt der sozialen Arbeit, dem Menschen.

Ablauf der Tagung:

10:00-10:15 Grußwort:  Prof. Dr. Michael Klundt, Carolin Heimann, Christian Sehagen

10:15-11:00 Wie können kritisch Studierende sich auf die neoliberale Praxis
vorbereiten? Prof. Dr. Mechthild Seithe, Dipl. Psychologin, Dipl. Sozialarbeiterin

11:15-12:00 Methoden ökonomisierter Jugendhilfe und deren Folgen für die
Praxis;  Matthias Heintz, Dipl. Pädagoge

12:00-12:15 Diskussion

12:45-13:45 Möglichkeiten für die Praxis

 

Veranstalter:
Prof. Dr. Michael Klundt, Christian Sehagen, Carolin Heimann Studiengang Angewandte Kindheitswissenschaften Ansprechpartner: Carolin Heimann, Christian Sehagen E-Mail:
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Anmeldung erforderlich: nein

Kostenpflichtige Veranstaltung: nein

Aufruf zum Memorandum auf dem Bundeskongress Schulsozialarbeit Dortmund 5.12.15

Wir sind in großer Sorge um die aktuelle bzw. künftige Entwicklung der Kinder- und Jugendhilfe in allen Bereichen. Die einstige Idee des Kinder- und Jugendhilfegesetzes, den Kindern, Jugendlichen, ihren Eltern und den jungen Erwachsenen auf der Basis eines Rechtsanspruches eine nachhaltige Unterstützung unter fachlich angemessenen und von Kontinuität getragenen Bedingungen zu gewährleisten, wird seid Jahren unter ökonomisierten Bedingungen mit betriebswirtschaftlichen Methoden unterminiert und okkupiert. Das können und wollen wir nicht länger akzeptieren, sowohl für die Menschen, die auf unsere Unterstützung und Begleitung setzen, als auch für uns als Fachkräfte, die sich unter oft prekären Arbeitsbedingungen verausgaben.

Die verantwortlichen PolitikerInnen führen nette Gespräche mit uns, zeigen Verständnis, aber treiben die Neoliberalisierung der Jugendhilfe ohne Wenn und Aber foran. Nun steht eine umfassende Gesetzesnovellierung des SGB VIII/KJHG an, der wir mit erheblicher Sorge entgegensehen.

So kann und darf es nicht weitergehen!!! Das wollen wir der Jugend- und Familienpolitik auf allen Ebenen unmißverständlich sagen. Deshalb:

Unterstützt unseren bundesweiten Aufruf des „Bündnis Kinder- und Jugendhilfe – für Professionalität und Parteilichkeit“ zum Memorandum in der Kinder- und Jugendhilfe. Und verteilt diesen Aufruf in Euren Netzwerken weiter. Wir brauchen jede Stimme, um Druck auf die Politik auszuüben. Bitte zeichnet ihn im Netz mit unter

 www.memorandumjugendhilfe.de

 

Wir danken Euch für die Unterstützung!

Im Namen des Bündnisses

Matthias Heintz

www.buendnis-jugendhilfe.de

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Stellungnahme des AKS Berlin zum Umgang mit Flucht, Migration und Rassismus

 

Innerhalb der Zivilgesellschaft und in den Medien scheint es derzeit ein brennendes Thema zu geben: Geflüchtete Menschen alias ‚Flüchtlinge’. Diese Thematik wird insbesondere durch ein Paradoxon geprägt, das sich einerseits aus Angela Merkels ‚We can do it’ und ‚Willkommenskultur’ sowie andererseits aus rassistischen Übergriffen und massiven Gesetzesverschärfungen zusammensetzt. Dieses Paradoxon und damit einhergehende, unzumutbare Lebensumstände, denen geflüchtete Menschen (teilweise seit Jahrzehnten) ausgeliefert sind und an denen sich auf politischer Ebene höchsten zum Negativen etwas ändert, sehen wir als Anlass zu dieser Stellungnahme.

Zunächst wechseln wir das Licht, das derzeit ehrenamtliches Engagement hell erleuchten lässt, in ein weniger Blendendes: Die große Euphorie der Hilfsbereitschaft verleitet viele Leute zu einem romantisierenden Blick auf den Umgang mit Flucht, Migration und Asyl. Dieser Eindruck wird durch das mediale Bild und Merkels Aussage „Flüchtlinge mit offenen Armen empfangen zu wollen“1 entschieden untermauert. So kommt es zum Anschein eines „herzerwärmenden“2Umgangs mit geflüchteten Menschen – der beispielsweise das Delegiertentreffen der International Federation of Social Workers (IFSW) dazu bewegte, Deutschland und Österreich als Beispielländer zu nennen, da dort die Haltung vertreten würde „Flüchtlinge so schnell wie möglich aufzunehmen und menschlich zu versorgen“3. Im Hinblick auf die Zustände am LaGeSo, die vielen Not- und Massenunterkünfte sowie die kürzlich getroffenen Gesetzesverschärfungen – Pro Asyl spricht in diesem Zusammenhang von einem „Frontalangriff auf das individuelle Asylrecht“4 – klingen derartige Statements jedoch zynisch. Und nicht nur diese Tatsache, die Grundlage dafür bietet, dass verschiedene ‚Flüchtlingsgruppen’

konstruiert und gegeneinander ausgespielt werden; auch ein Blick in die „Chronik der Gewalt“5 verdeutlicht schnell, dass das Engagement von Teilen der Zivilbevölkerung nur eine Seite der Medaille ist. Darüber hinaus ist auch diese eine Seite der Medaille – trotz jeder guten Absichten – nicht durchweg positiv: Denn weitestgehend unbeachtet bleibt, aus welcher Notwendigkeit das freiwillige Engagement hervorgeht, zu welchen Bedingungen es stattfindet und welche Konsequenzen damit einhergehen. Außen vor bleibt dementsprechend auch eine kritische Betrachtung der „neoliberalen Vereinnahmung von Flüchtlingshilfe“6 sowie der Privatisierung von Hilfe, sprich der Verlagerung politischer und institutioneller Verantwortlichkeiten auf die Zivilgesellschaft. Zudem fehlt häufig eine Analyse der Fluchtgründe, der ‚Warums’ und ‚Wofürs’. Eine der fatalen Folgen ist, dass bestehende Macht-, Herrschafts- und Ausbeutungsverhältnisse aufrechterhalten und stabilisiert werden. Eine andere, dass bestimmte Personen in eine Abhängigkeit ‚vom Wohltun anderer’ versetzt werden.

Das zumeist ehrenamtliche Engagement vieler Menschen sowie das medial transportierte Bild deutscher Geflüchtetenpolitik scheint ‚Deutschland’ nutzen zu wollen, um ‚der Welt’ ein neues Gesicht in Bezug auf Flucht und Migration präsentieren zu können. Ein Gesicht, auf dessen Stirn in großen Buchstaben steht: WILLKOMMEN und INTEGRATION. Aber welche Gedanken verbergen sich dahinter? Wie sind diese Worte mit den massiven Asylrechtsverschärfungen und täglich stattfindenden rassistischen Übergriffen vereinbar? Was für ein Denken ermöglicht, dass sich die NPD am 19.11.15 unter Polizeischutz direkt vorm LaGeSo für eine Kundgebung versammeln kann? Und wer kommt auf die Idee, am 24.11.15 Strafanzeigen gegen das Staatstheater Mainz zu stellen, da dieses eine AfD-Demonstration mit dem Singen der „Ode an die Freude“ musikalisch untermalte?

Diese Liste ist derzeit bis ins Unendliche fortzuführen. Bewegt von den vielen Fragen geflüchteter Menschen an die deutsche Politik. Bewegt von unserer Berufsethik, mit der derzeitige Verhältnisse und Geschehnisse nicht vereinbar sind. Bewegt von einem Selbstverständnis Sozialer Arbeit, das bei derartigen Zuständen kritische Interventionen – auch auf politischer Ebene – verlangt. Und bewegt auch von der grundsätzlichen Frage, warum eine politisch-rechtliche Regulierung von Flucht und Migration überhaupt notwendig ist.

Der AKS Berlin sieht die derzeitige Situation als untragbar an und fordert insbesondere Verantwortliche dazu auf, hinzusehen, zu hinterfragen, Haltung zu beziehen, Rassismus und Ungleichheitsideologien aufs Schärfste zu verurteilen und sich entschieden für ein solidarisches Miteinander sowie sich für menschenwürdige Lebensbedingungen für alle einzusetzen. Damit nehmen wir auch Bezug auf die nach wie vor katastrophalen Zustände vorm LaGeSo und sehen diese symbolisch für die Situation vieler Menschen, die unter unwürdigen Bedingungen in Deutschland leben und deren Rechte immer weiter eingedämmt werden. Nicht zu vergessen sei in diesem Zusammenhang, dass diese Missstände auch unzumutbar für die vor Ort Helfenden sind. Denn diese werden oftmals, aufgrund eines massiven Scheiterns der Regierung, in widersprüchliche Rollen hineinmanövriert. Das lässt viele mit dem Dilemma zurück, durch ihre Hilfe im Endeffekt den Kreislauf des Versagens aktiv zu unterstützen. Und auch professionell ausgebildeten Sozialarbeitenden scheint es nahezu unmöglich, beruflich-ethische Standards sowie eigene Ansprüche zu erfüllen, da ihnen die Aufgabe zugeteilt wird, Koordinierungs- und Kontrollfunktionen zu übernehmen. Letztendlich sind es auch diese Mechanismen, die das verhindern, was eigentlich notwendig wäre:

„Refugees must not be seen as victims or burdens, dependent and in need of help. There should be political solidarity. Refugees do not need food and drink in so much as they need freedom, dignity, and safety from xenophobic attacks. Finally, they need protection from the laws that restrict their movements and remove their freedoms. They live in authoritarian conditions in countries said to be democratic.“ (Adam Bahar 2015) 7

1 Spiegel Online Politik. Artikel vom 25.09.2015. Online verfügbar unter: http://www.spiegel.de/politik/deutschland/fluechtlinge-die-wichtigsten-politiker-zitate-in-der-krise-a-1054103.html [01.10.15].

2 Goldapp, Naemi: Die Welt bejubelt Deutschland – „herzerwärmend“!, in: Die Welt Politik Presseschau. Artikel vom 06.09.2015. Online verfügbar unter: http://www.welt.de/politik/deutschland/article146079572/Die-Welt-bejubelt-Deutschland-herzerwaermend.html [01.10.15].

3 Zu lesen ist dies unter „Stellungnahme des IFSW zur Flüchtlingskrise“ auf folgender Seite des DBSH: https://www.dbsh.de/sozialpolitik/handlungsfelder/migration-integration.html [26.11.15],

4 Pro Asyl Stellungnahme vom 18.11.2015. Online verfügbar unter: http://www.proasyl.de/de/news/detail/news/asylpaket_ii_frontalangriff_auf_das_individuelle_asylrecht/ [25.11.15].

5 Mut Gegen Rechte Gewalt: Chronik flüchtlingsfeindlicher Vorfälle 2015. Online verfügbar unter: http://mut-gegen-rechte-gewalt.de/service/chronik-vorfaelle [25.11.15].

6 Bröse, Johanna/Friedrich, Sebastian: Der schmale Grad der Hilfe, in: ak - analyse & kritik - zeitung für linke Debatte und Praxis / Nr. 607 / 18.8.2015. Online verfügbar unter: https://www.akweb.de/ak_s/ak607/08.htm [01.10.15].

7 Adam Bahar ist ein politischer Aktivist aus dem Sudan, der derzeit im Exil in Deutschland lebt und Teil des refugee movement Berlin, Deutschland und Europa ist. Sein aktuelles Essay „Refugees need freedom, not handouts“ vom 23.11.15 zu lesen unter http://africasacountry.com/2015/11/refugees-need-freedom-not-handouts/ [26.11.15].

Link zur AKS-Seite: Stellungnahme AKS-Berlin

zwei neue Vortragstexte in der Zukunftswerkstatt

unter www.zukunftswerkstatt-soziale-arbeit.de findet ihr zwei neue Vortragstexte von Mechthild Seithe:

Vortrag in Hildritzhausen (Baden-Würtemberg) am 18.11.2015.mit den Thema: Weiterentwicklung oder Dekonstruktion der Jugendhilfe – Trends und Fakten

Vortrag in Bern (19.11.205) zum Thema:
Problematische Entwicklungen in der Sozialen Arbeit in Zeiten des Neoliberalismus

 

Was macht eigentlich das Memorandum Jugendhilfe?

Transparent  Nach gut zwei Monaten  lohnt ein erneuter Blick auf die Entwicklung und das Zwischenergebnis der Petition.

Mit dem heutigen Tag haben wir 770 Unterschriften, davon ca. 10 aus der Schweiz bzw. aus Österreich. Die Schwerpunkte innerhalb Deutschlands liegen in Berlin, NRW, Niedersachsen und Hessen. Inzwischen sind außerdem wirklich alle Bundesländer einbezogen.
Anonym unterschrieben haben 19%. 
Es gibt 94 Kommentare von Unterzeichnern.

Sind wir als Ausrichter der Petition zufrieden?
Ich möchte erst mal allen danken, die uns ihr Vertrauen geschenkt und die Petition unterschrieben haben und wir haben uns über die vielen Kommentare gefreut. Wir danken ebenso allen, die durch das Weitersenden des Aufrufes oder durch Mund zu Mund Propaganda andere auf die Petition aufmerksam gemacht haben. Danken möchten wir auch für die Anregungen zu inhaltlichen wie technischen Fragen unseres Aufrufes.

Aber zufrieden sind wir nicht. Mit dieser Zahl werden wir bei der herrschenden Politik noch keinen Eindruck machen. Dafür müssten es schon mehrere Tausend KollegInnen sein.(Das bei der Petition angegebene Ziel von 12 000 ist natürlich unrealistisch. Hätten wir 5000 angegeben, dann hätten wir bisher immerhin 15% – vielleicht sollten wir das ändern, den 15% macht mehr Mut als 1%!). 
Aber dennoch- sind wirklich nur 770 Leute aufzutreiben, die von den aktuellen Entwicklungen in der Kinder- und Jugendhilfe die Nase voll haben und bereit sind. sich mit uns dafür einzusetzen, dass grundlegende Veränderungen durchgesetzt werden? Wohl kaum.
Ich denke, es gibt noch viele, die bisher nicht unterschrieben haben, die es aber täten, wenn sie auf dieses Memorandum aufmerksam gemacht worden wären. Die Frage steht: wie erreichen wir sie noch?  
Ich denke, es gibt auch noch viele, die irgendwann mal vor hatten, zu unterschreiben, die dann aber nicht mehr daran gedacht haben. Die Frage ist, wie schaffen wir es, den Leuten die Wichtigkeit dieser Petition besser zu verdeutlichen?

Wir wissen, dass es auch KollegInnen gibt, die gerne unterschrieben hätten, die sich aber an dem einen oder anderen Punkt des Memorandums gestoßen haben. Wir würden das gerne mit ihnen diskutieren! 
Natürlich ist unser Aufruf auch erst mal nur ein Versuch, das zu formulieren, was uns auf der Seele brennt. Da wird mancher Aspekt fehlen oder manches auch schief oder unverständlich ausgedrückt sein. Lasst ihn uns verbessern und schärfen, verständlicher machen und nachvollziehbarer. 
Manchem fehlten konkrete Forderungen oder auch konkrete Beispiele. Lasst uns gemeinsam dieses Memorandum untersetzen und für den Alltag präzisieren!
Wir verstehen unseren Aufruf nicht in erster Linie als reine Petition, also als Stimmensammlung, die wir dann der Politik präsentieren könnten. Viel wichtiger ist uns, dass dieser Aufruf diskutiert wird, das kritische Menschen der Kinder- und Jugendhilfe dadurch zusammen finden, dass Leute, die das Gleiche erreichen wollen, ihre  Positionen austauschen und zusammen Strategien entwickeln.
Es gibt in der Petition den Menüpunkt “Debatte”. Die wird bisher leider nicht geführt. Das wäre ein Ort, unterschiedliche Sichtweisen und Vorstellungen zu diskutieren, Fragen zu stellen und eine lebendige Auseinandersetzung in Gang zu setzen. Wir werden versuchen, eine solche Debatte in Gang zu bringen.

Wir möchten gerne im nächsten Spätherbst eine Tagung zur Kinder- und Jugendhilfe  veranstalten. Dort sind natürlich auch unterschiedliche Meinungen und Sichtweisen gefragt, ebenso Erfahrungen aus der Praxis aus unterschiedlichsten Arbeitsfeldern und Regionen.
Wer sich dort oder auch schon in der Vorbereitung engagieren möchte, kann sich bei uns melden (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!).
Möglicher weise kommen wir auch direkt auf einige von den UnterzeichnerInnen zu, um anzufragen, ob sie nicht Lust hätten in diesem Zusammenhang selbst aktiv zu werden. 

in jedem Fall:
weiter trommen, weiter informieren, weiter diskutieren, unterschreiben!!!

Bündnis Kinder- und Jugendhilfe -
für Professionalität und Parteilichkeit

Informationen

Heute,
am 25.11.15 wird im Hauptausschuss des Abgeordnetenhauses zum zweiten Mal über den Haushalt 2016/2017 für "Jugend" beraten.  (siehe Bericht des DBSH weiter unten in diesem Blog). 
Dort wird es u.a. auch um die Personalausstattung der Jugendämter und damit die Arbeitsfähigkeit der gesamten Berliner Jugendhilfe gehen.

..

Am kommenden Montag
30.11.15 veranstaltet die Linke ab 13.00 Uhr eine Podiumsdiskussion zur Lage der Kinder- und Jugendhilfe. 

 

"Weiße Fahnen“ im Abgeordnetenhaus Berlin

Bericht von Richard über die erfolgreiche Aktion  am 6.11. in Berlin:

 Weiße Fahnen“ im Abgeordnetenhaus Berlin. Aufgefallen und Gespräch erwirkt!

 "Am 6.11. gab es die 1. Lesung des Haushaltes 16/17 im Abgeordnetenhaus. 

 Wir waren vor Ort und durch weiße T-Shirts gut erkennbar. Am Rande der 

 Haushaltsberatungen kam es zum Gespräch mit Fr. Senatorin Scheeres, 

 ihrer Staatssektretärin Fr. Klebba und der zuständigen 

 Abteilungsleiterin in der Senatsverwaltung Fr. Fussan.


 Wir konnten unseren Forderungen Nachdruck verleihen und sind zum 

 Austausch in die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft 

 eingeladen worden. Diese Einladung werden wir gerne annehmen."


DBSH Berlin: Aufruf: Jugendhilfe ins Abgeordnetenhaus!

Der DSHB Berlin schickt uns folgenden Aufruf:

Liebe Kolleg_innen,

am 6. und 25. November wird im Hauptausschuss des Abgeordnetenhaus über den Haushalts 2016/2017 für „Jugend“ beraten.

Dort wird es u.a. auch um die Personalausstattung der Jugendämter und damit die Arbeitsfähigkeit der gesamten Berliner Jugendhilfe gehen.

Die Sitzungen sind öffentlich und beginnen i.d.R. um 10 Uhr. Sofern wir vorher eine genau Uhrzeit wissen – werden wir sie auf unserer Homepage www.dbsh-berlin.de veröffentlichen.
Wir rufen dazu auf – solidarische Präsenz zu zeigen. Wir werden weiße T-Shirts tragen, als Symbol für die „Weißen Fahnen“, die die Kolleg_innen diesen Juli bereits zum zweiten Mal aus den Fenstern hängten. Kinderschutz braucht Zeit und Geld und freie Träger der Jugendhilfe als verlässliche Partner, die die Zeit haben passgenaue Unterstützung für Adressat_innen zu initiieren.

Mehr Hintergrundinformationen, Stellungnahmen und Erklärungen haben wir online (link) zusammengestellt.

Abschließend müssen wir darauf Hinweisen, das die Hausordnung des Abgeordnetenhauses keine Transparente, Flugblätter, sowie Zwischenrufe erlaubt. Für Fragen stehe ich gerne zur Verfügung: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Mit kollegialen Grüßen, Hannes Wolf