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Blog einmischen (Unabhängiges Forum kritische Soziale Arbeit)

Aufruf des Flüchtlingsrats Brandenburg: Massenhafte Inhaftierung droht!

Aktuell wird im Bundestag das Gesetz zur Neuregelung des Bleiberechts und der Aufenthaltsgenehmigung verhandelt. Der Entwurf enthält Verschärfungen, die die massive Inhaftierung von Geflüchteten zur Folge haben wird. Der AKS hat auf diesem Blog bereits eine Stellungnahme veröffentlicht.

Der Flüchtlingsrat Brandenburg (Aufruf unten) ruft dazu auf, Politiker anzuschreiben, anzusprechen, ..., um Druck zu machen, zu zeigen, dass mensch nicht einverstanden ist, und vielleicht - vielleicht auch zu viel Hoffnung angesichts des Hintergrundes der Verschärfung, nämlich dem Motiv Grenzen-Dicht-Machen - einige Politiker dazu zu bewegen, dem Gesetz so nicht zuzustimmen.

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RSD-Aktion Weiße Fahnen geht in die nächste Runde

Am 1. Juli werden erneut Weiße Fahnen aus den Fenstern von Berliner Jugendamts-Mitarbeiter*innen wehen, um öffentlich sichtbar gegen die katastrophale Situation im Jugendamt zu protestieren.

Der DBSH erklärt sich solidarisch und hat einen Aufruf veröffentlicht, den wir an dieser Stelle dokumentieren wollen:

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Kaspar Häuser Meer - in Berlin

Dieses Theaterstück ist eine absolute Empfehlung!!! Das Stück begleitet drei Sozialarbeiterinnen durch ihren alltäglichen Wahnsinn im Jugendamt. Das Theater Freiburg zum Thema Kindesmisshandlung eine Auftragsarbeit an die 1970 geborene Autorin Felicia Zeller vergeben. Sie recherchierte und erzählt von jenen, die das Unglück der Kinder verhindern helfen sollen. Doch die ertrinken nicht nur in den Fluten des Kaspar Häuser Meeres, sondern sind schlichtweg von der Vielzahl der Fälle dermaßen überlastet und überfordert, dass sie nicht einmal mehr in der Lage sind, sich mit Worten zur Wehr zu setzen. Sie probieren es trotzdem, verhaspeln sich, bleiben hängen und finden keinen Neuanfang. Sie ringen um Worte wie um die Luft zum Atmen. Das Stück stellt eine Art Zustandsbeschreibung dar, die vom Sprachsound und Rhythmus der drei Schauspielerinnen lebt...

Wer kommt mit ? (Gruppenermäßigung ab 10 Personen) 1.+2.+3. Juni 20.00 Vagantenbühne

Mahnwache bei der Kinder- und Jugendminister-Konferenz in Perl

Das Bündnis Kinder- und Jugendhilfe - für Professionalität und Parteilichkeit ermahnte die Jugend- und Familienminister*innen durch die Übergabe eines Memorandums an die versammelten Entscheidungsträger*innen der JMFK im Saarland am 21.5.2015, „sich auf den humanistischen und sozialpädagogischen Geist des SGB VIII zu besinnen, statt ihn zu unterlaufen. Die zu beobachtenden Praxen, Planungen und Gesetzesvorhaben schwächen diesen Geist, wenn sie ihn nicht sogar abschaffen und die neoliberale Sicht vom Sozialen auch in der Kinder- und Jugendhilfe durchsetzen wollen, die wir als Folge von „Reformen“ in anderen Sozialgesetzbereichen leider schon haben. Wir brauchen bei allen notwendigen Weiterentwicklungen kein neues Menschenbild im SGB VIII und keine neue Ideologie. Der Nützlichkeitsideologie und dem dahinterliegenden marktliberalen Geist gilt es, sich entschieden entgegenzustellen.“ (Zitiert aus dem Aufruf zum Memorandum; zu finden im Posting vom 13.5.2015 auf dieser WEB-Seite)

Es konnte ein 15 minütiger Kontakt zur Bundesministerin Manuela Schwesig, sowie zur Ministerin des Saarlandes, Frau Monika Bachmann hergestellt werden. 

Ob das Memorandum gelesen wird, wird sich zeigen. Das Bündnis bleibt am Ball und wird versuchen, die kritischen Kräfte der Kinder- und Jugendhilfe zu sammeln und Druck zu machen gegen die immer weiter vorangetriebene Verdrehung der Kinder- und Jugendhilfe zu einer neoliberalen Dienstleistung, bei der ohne Gegenleistung keine Hilfe mehr zu bekommen ist, für die möglichst wenig Geld ausgegeben werden soll und bei der es letztlich nicht um die Kinder- und JUgendlichen geht , sondern darum, die Jugendhilfe-Aufgabe möglichst kostengünstig zu erledigen und die Betroffenen wenn immer möglich auf sich selbst zurückzuverweisen - statt zu unterstützen und ihnen wie im Gesetz vorgeschrieben, zu helfen.

 

 

69 Stellen für die Jugendämter sind nicht genug! DBSH: Pressemeldung

Pressemeldung (20. Mai 2015)

DBSH Berlin: 69 Stellen für die Jugendämter sind nicht genug!

Fachliche Forderungen der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft nach 160 Stellen für die Berliner Jugendämter, dürfen nicht übersehen werden.

Aktuelle Haushaltsverhandlungen für 2016/2017 dürfen die fachlichen Forderungen der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft nach einer Mindestpersonalausstattung zur Sicherstellung der Aufgabenerfüllung nicht übersehen. Die Pressemeldung der Senatsverwaltung für Finanzen vom 17. April zum Programm "Wachsende Stadt" sieht 69 Stellen für die Jugendämter vor.

"Diese 69 Stellen werden aufgrund der Wachsenden Stadt geschaffen und haben nichts mit den geforderten Stellen von der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft zu tun", so Hannes Wolf, 1. Vorsitzender des DBSH Berlin.

Die fachliche Forderungen der Senatsverwaltung von 160 Stellen ist für die Mindestausstattung notwendig! Ohne dieses Personal kann nicht für fachliche und professionelle Arbeit gesorgt werden. Diese Stellen werden jedoch bisher in der Finanzplanung für 2016/2017 nicht berücksichtigt.

Aufgrund der anhaltenden schlechten Rahmenbedingungen in den Berliner Jugendämtern wurde 2014, auf Druck der Fachkräfte hin, eine umfangreiche Analyse der Situation der Jugendämter durchgeführt.

In den letzten 3,5 Jahren wurden 124 Stellen in den Berliner Jugendämtern abgebaut. 

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Fortbildung: Casemanagement oder Beziehungsarbeit?

Das Berliner Institut für kritische Soziale Arbeit wird ab Dezember eine Fortbildung zu diesem Thema veranstalten.

Es geht um den Ansatz einer sozialpädagogischen Beratungsarbeit, wie sie derzeit offiziell eher nicht gewünscht wird. Und gerade deshalb ist er so notwendig.

Informationen zu Teilnehmervoraussetzungen, Zeiten, Aufbau der Fortbildung, zu den für ein Zertifikat erforderlichen Leistungen und zum Preis hier

Memorandum in der Kinder- und Jugendhilfe gefordert

Aufruf zu einem Memorandum in der Kinder- und Jugendhilfe

In der kommenden Woche findet die diesjährige Jugendministerkonferenz statt. Man wird dabei u.a. wieder einmal über die "Weiterentwicklung der Hilfen zur Erziehung" sprechen und dabei in Wirklichkeit ihren Ausverkauf planen (ausführliche Informationen zur Thematik : Buch: "Ambulante Hilfe zur Erziehung und Sozialraumorientierung von Seithe und Heintz,2014 (kostenlos downladen beim Budrich Verlag)  und der Artikel: "Dekonstruktion der Kinder- und Jugendhilfe in Sozial Extra 2/15 von den selben AutorInnen).

Das Bündnis "Kinder- und Jugendhilfe - für Parteilichkeit und Professionalität" hat seit mehreren Jahren die Jugend-Ministerkonferenzen und die vorbereitenden Arbeitsgruppen mit Mahnwachen begleitet. Obwohl wir bei diesen Mahnwachen oft nicht sehr viele waren, scheinen die Damen und Herren vor unserem Auftritt ordentlich Respekt zu haben, denn sie schotten sich mehr und mehr ab und haben in den letzten Treffen ihren Tagungsort durch die Hintertür betreten. Wir standen am vorderen Eingang. 

Dieses Jahr jedenfalls tagt man im Saarland, in einem Städtchen an der Luxemburgischen Grenze namens Perl, das nur sehr schwer zu erreichen ist und das niemand kennt. Im Netz war über den Ort und die Zeit der Ministerkonferenz nichts zu erfahren. Unsere Mahnwache wird jedenfalls vor Ort sein. Der saarländische DBSH und so hoffen wir auch die Gewerkschaften werden unsere Aktion unterstützen.

Das Bündnis wird vor Ort dem MinisterInnenkreis eine Aufforderung zu einem Memorandum überreichen, das von den Verantwortlichen, statt dass sie immer weiter mit offenen Augen in die Ökonomisierung und Vermarktlichung hineinrutschen,  ein Nachdenken und Neudenken in der Kinder- und Jugendhilfe fordert.  

Das Bündnis plant, in einer großen Aktion zusammen mit verschiedenen politischen und fachlichen Organisationen und Einzelkämpfern für eine humanistisch orientierte Kinder- und Jugendhilfe auf diesen Aufruf aufmerksam zu machen und für ihn zu werben. 
Es geht darum, sich im Rahmen der Praxis der Kinder- und Jugendhilfe nicht länger instrumentalisieren zu lassen, sondern Klartext zu reden. Das Bündnis fordert ein grundsätzliches Umdenken in der Kinder- und Jugendhilfe, aber ebenso in der Sozialen Arbeit, im Gesundheitswesen, in der Bildung und insgesamt in allen gesellschaftlichen Bereichen und möchte so auch die Öffentlichkeit über die Hintergründe und Folgen gegenwärtiger neoliberaler Politik aufklären.

Sozialarbeiter:innen betreuen über 100 Familien...

Hat sich da etwas geändert? Haben wir irgendwas überhört oder übersehen? 
Wie geht es Euch, Kolleg:innen in den Jugendämtern allerorts? Kolleg:innen in den Hilfen zur Erziehung? Kolleg:innen im Kinderschutz?

Habt ihr Zeit und ausreichend Finanzen um fachlich gut und angemessen auf die Bedürfnisse und den Bedarf von Kindern, Jugendlichen und Familien in Krisen einzugehen? Genügend Zeit für ein vernünftiges Clearing um euch dann unabhängig und im Sinne der Kinder und Jugendlichen für die mit der Familie erarbeitete bestmögliche nachhaltige Lösung einzusetzen?
Is nich grade unser Eindruck - aber schreibt uns doch mal euren Eindruck! Gern auch an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! - dann nehmen wir es auf unseren Blog www.einmischen.com

Mehr Zeit, mehr Geld, mehr Anerkennung - die zuständige Senatsverwaltung versteht die Wünsche der Berliner Jugendämter. Teilweise müsse ein...
BERLINER-ZEITUNG.DE|VON BERLINER ZEITUNG
 
 
Und was meinst du dazu???