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Mitarbeiter_innen der Berliner Jugendämter beschließen Resolution

Pressemitteilung vom 27.3.2015

Mitarbeiter_innen der Berliner Jugendämter beschließen Resolution

Fachkräfte der Regionalen Sozialpädagogischen Dienste (RSD) der Berliner Jugendämter unterstützen die “Maßnahmeplanung zur nachhaltigen Sicherung der Aufgabenerfüllung der Berliner Jugendämter” der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft. In einer Resolution solidarisierten sich die Sozialarbeiter und Sozialarbeiterinnen am vergangenen Mittwoch mit den Forderungen der Senatorin, der Jugendstadträte und Jugendamtsleitungen.

Gefordert werden berlinweit 92 Stellen in den Regionalen Sozialpädagogischen Diensten, eine Anpassung der Gehälter von TVL E9 auf E10 Niveau, eine Fallzahlbegrenzung auf 65 Fälle pro Fachkraft und Unterstützung von Berufseinsteigern.

Die “Maßnahmeplanung” enthält eine umfangreiche IST Analyse.
In den letzten 3,5 Jahren wurden 124 Stellen in den Berliner Jugendämtern abgebaut. Zwischen 2011 und 2014 gab es in den Regionalen Sozialpädagogischen Diensten einen Rückgang von fast zehn Prozent Personal. Die krankheitsbedingte Abwesenheit lag 2012 bei rund zehn Prozent. Die Altersstruktur wies 2013 deutliche Überalterungstendenzen auf. Die Vakanzquote lag Mitte 2014 auf einem hohen Niveau von 7,3 Prozent und damit rund 200 Stellen unter der Zahl der finanzierten Stellen laut Stellenplan.

Hohe Fluktuation bei Neueinstellung von Fachkräften bestätigen die schlechten Rahmenbedingungen. Die Berufseinmündung und Begleitung kann aufgrund fehlender Zeit nicht angemessen gestaltet werden. Viele neue Fachkräfte verlassen nach nur kurzer Zeit wieder das Jugendamt.

Im Kontrast dazu sind die Anforderungen an die Berliner Kinder- und Jugendhilfe durch das stetige Bevölkerungswachstum stetig gestiegen.

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Solidarität mit den Beschäftigten im Sozial- und Erziehungsdienst

Wir schließen uns an:

LOGO BKJH

Das Bündnis Kinder- und Jugendhilfe erklärt seine Solidarität mit den Beschäftigten im Sozial- und Erziehungsdienst und ihren Gewerkschaften für höhere Eingruppierungen.

Hier zum Text

Jugendberufsagenturen - Fortschritt?

Jugendberufsagenturen? -

Fortschritt oder Angriff gegen die Kinder- und Jugendhilfe?

Überall schießen sie aus dem Boden und schicken sich an, die Probleme der heutigen Jugend auf ihre Weise zu lösen, Jugendarbeitslosigkeit zu beenden und Jugendlichen den Weg zu weisen in die Zukunft.
Was ist davon zu halten?

Weiterlesen: Jugendberufsagenturen - Fortschritt?

Geschlossene Unterbringung - Pläne in Bremen

Rodolfo Bohnenberg vom Bremer Bündnis schickt uns Informationen zu der gegenwärtigen Auseinandersetzung in Bremen um die Neuinstallierung einer geschlossenen Unterbringung.


Hier sein Schreiben: 


Einer unserer langjährigen Mitsstreiter in Bremen, Dipl.-Kriminologe/Dipl.-Sozialpädagoge Olaf Emig, hat die Petition "Keine geschlossene Unterbringung für junge Menschen im Rahmen der Jugendhilfe" (Text ganz unten) online gestellt. Sie ist unter diesem LINK mitzuzeichnen. 


Hintergrund: 
GU (Geschlossene Unterbringung)-Kooperation zwischen Hamburg und Bremen ? Das grenzt langsam an absurdes Theater. Am 20.3.2015 konnten wir im Weserkurier lesen, 
http://www.weser-kurier.de/bremen/bremen-stadtreport_artikel,-Rot-Gruen-streitet-ueber-Problemfluechtlinge-_arid,1083888.html
dass sich in Bremen [glücklicherweise, d.V.] keinTräger findet, der bereit wäre, die von SPD-Bürgermeister Böhrnsen geforderte GU direkt an der JVA mit auffälligen jungen Geflüchteten ohne Eltern zu betreiben. 
Nun seien die Räume (sprich Zäune) fertig umgebaut, nur der Träger fehle. DER SOLL NUN VON HAMBURG GELIEFERT WERDEN ? Erst “importiert” 2011 Hamburg den Bremer FINANZFACHMANN Pörksen und verwandelt ihn (schwupp die wupp) in Staatsrat für Soziales ? Jetzt “importiert” Bremen aus Hamburg eine neugründete “PTJ GmbH, Pädagogisch Therapeutische Jugendhilfe”, die in Hamburg keine Räume für GU findet und nun in Bremen im Jugendhilferahmen Minderjährige mit Freiheitsentziehung bei der JVA “beglücken” soll ?

Weiterlesen: Geschlossene Unterbringung - Pläne in Bremen

Bertelsmannstiftung

Matthias Heintz stellt uns folgenden Brief von Michael Krämer zur Verfügung.

Vorsicht geboten: Bertelsmannstiftung!

Bertelsmann-Studien Eigeninteresse oder Wissenschaft?

"Das belegt eine Studie der Bertelsmann-Stiftung" - diese Worte liest oder 
hört man häufiger. Schließlich gibt Bertelsmann regelmäßig Studien in 
Auftrag. Doch obwohl wir "Stiftungen" meistens positiv assoziieren, 
verfolgen auch sie Eigeninteressen. Solche Vorwürfe muss sich immer häufiger 
die Bertelsmann-Stiftung gefallen lassen. Sie steht wegen ihrer Studien über 
das Freihandelsabkommen in der Kritik.

http://www.mdr.de/nachrichten/bertelsmann-stiftung102_zc-e9a9d57e_zs-6c4417e7.html

Weiterlesen: Bertelsmannstiftung

25.03.2015 -> Fachtag: RSD Berlin macht sich für sich stark!

"Stopp! Es darf nicht einfach so weiter gehen. Die Grenze ist überschritten. Fachliches  Arbeiten ist nicht mehr möglich. Die Situation in den Regionalen Sozialpädagogischen Diensten (RSD) ist für die fallzuständigen Sozialarbeiter_innen nicht mehr tragbar. Wir wollen uns informieren und besser miteinander kommunizieren, um uns wirkungsvoll einzumischen. Dabei wollen wir uns fachlichen Input holen und miteinander planen und ins Gespräch kommen. Wir wollen für uns und unsere Klient_innen Rahmenbedingungen schaffen, die menschenwürdiges und professionelles Arbeiten ermöglichen.

Gemeinsam mit der Evangelischen Hochschule Berlin (EHB) und dem Deutschen Berufsverband für Soziale Arbeit (DBSH) e.V. veranstalten wir deshalb den Fachtag: "RSD Berlin macht sich für sich stark!". Auf dem Fachtag sollen Ideen entwickelt und Forderungen formuliert werden."

 

Weitere Infos (Programm u.Ä.) unter:

http://www.eh-berlin.de/hochschule/veranstaltungen/fachtag-rsd.html

Dokumentation der 2. Arbeitstagung

Hier nun schon mal die filmische Dokumentation von unserer einmischen Tagung im Oktober.

Mit Kindern Kasse machen - Kritik

Wenn Jugendhilfe zum Geschäft wird

Gestern Abend lief im 1. Programm zu später Sendezeit eine bemerkenswerte Dokumentation über die aktuelle Jugendhilfe.

Hier eine Kritik